Der Schulbus war mit rund 30 Grundschulkindern besetzt und auf der Staatsstraße zwischen Bärnau und Plößberg unterwegs. Während die Fahrerin des Autos verletzt ins Krankenhaus eingeliefert wurde und ihr Wagen nur noch Schrottwert hatte, kamen die Mädchen und Buben im Bus mit dem Schrecken davon.
Der Schulbusfahrer aus dem Landkreis Tirschenreuth bog um 13.15 Uhr von Rothhof auf die Staatsstraße ein. Dabei übersah er nach Angaben der Polizei das Auto, das von Plößberg in Richtung Bärnau fuhr. Die Frau am Steuer des Wagens – eine 46-Jährige aus Plößberg – riss das Steuer herum, um nicht in den Bus zu krachen.
Es gelang ihr, dem Bus nach rechts auszuweichen. Dabei geriet sie jedoch auf das Bankett und verlor so die Kontrolle über den Pkw. Das Auto schlitterte zuerst zurück auf die Fahrbahn, kam dann links von der Straße ab und überschlug sich im Graben. Dabei zog sich die Fahrerin etliche Prellungen und Verletzungen an der Halswirbelsäule zu. Die Plößbergerin musste ins Krankenhaus. Ihr Skoda wurde abgeschleppt. Die Staatsstraße war wegen des Unfalls zeitweise gesperrt.
Obwohl es keine Kollision gab, mussten die Kinder in ein Ersatzfahrzeug umsteigen, weil der Busfahrer samt seinem unfallverursachenden Fahrzeug für die Beweisaufnahme bleiben mussten. Nach etwa einer halben Stunde traf ein Ersatzbus, der die Grundschüler nach Hause brachte. Die Feuerwehren aus Plößberg und Hohenthan wurden ebenfalls alarmiert. Sie sicherten die Unfallstelle ab und kümmerten sich um die Regelung des Verkehrs. Den Sachschaden am Auto schätzt die Polizei auf etwa 10 000 Euro.















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