Die Corona-Pandemie kann auch eine positive Wirkung entfalten, weil die Ausnahmesituation Kreativität und Einfallsreichtum erfordert. Ein schönes Beispiel dafür ist der Kapellenweg von Poppenricht, den Pfarrer Dominik Mitterer nun eröffnete. Gemeindereferentin Regina Probst hatte im ersten Lockdown bei einer Entdeckungstour zu Dorfkapellen, zu der Kinder und Jugendliche aus der Pfarrei St. Michael eingeladen waren, die Idee, ein Wegenetz zu entwickeln, das die neun Dorfkapellen, die zwei Pfarrkirchen und fünf weitere Sehenswürdigkeiten verbindet.
Auf Initiative von Pfarrer Mitterer und mit Unterstützung durch den Pfarrgemeinderat mit Sprecher Rainer Hoffmann und von Bürgermeister Hermann Böhm sowie Fördermitteln des Landkreises konnte der 17 Kilometer lange Poppenrichter Kapellenweg realisiert werden. Mitterer dankte allen Unterstützern. Bürgermeister Hermann Böhm erwähnte explizit jene Ehrenamtlichen, die den Weg markiert haben. Er habe sich schon auf diese Entdeckungstour zu den sakralen Bauten in Poppenricht gemacht. Böhm zeigte sich erfreut über die gute Ausschilderung des Wegs, aber auch überrascht von den Aussichtspunkten, die bei klarem Wetter einen Blick bis zum Ochsenkopf erlauben.
Für den Kapellenweg wurde das Motto „Wandern – Kultur – Gebet“ gewählt. Die Route startet an der katholischen Pfarrkirche St. Michael in Poppenricht und ist durchgängig mit dem Symbol des heiligen Erzengels Michael markiert. Die Entdeckungstour zu den Kapellen, Kirchen und Sehenswürdigkeiten kann in mehreren Etappen zurückgelegt werden. An den Kapellen erwarten die Wanderer nicht nur eine Beschreibung des sakralen Kleinods, sondern auch ein kurzer geistlicher Impuls. Der Kapellenweg, insbesondere die Passagen auf Wald- und Wiesenwegen, sind nur bedingt fahrrad- und kinderwagentauglich. An der Strecke liegen auch Einkehrmöglichkeiten.













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