26.11.2020 - 14:20 Uhr
PoppenrichtOberpfalz

Kommunale Verdienstmedaille für Poppenrichts Zweiten Bürgermeister Hermann Böhm

Es ist die letzte von ihm geleitete Sitzung des Poppenrichter Gemeinderats. Und die nutzt der Erste Bürgermeister Roger Hoffmann, um seinem Stellvertreter Hermann Böhm für dessen Engagement um die kommunale Selbstverwaltung zu danken.

Erster Bürgermeister Roger Hoffmann (links) gratuliert seinem Stellvertreter Hermann Böhm zur Verleihung der kommunalen Verdienstmedaille in Bronze.
von Autor GFRProfil

Den Auftakt der Sitzung des Poppenrichter Gemeinderates bildete eine Ehrung. Roger Hoffmann gratulierte dem Zweiten Bürgermeister Hermann Böhm zum 50. Geburtstag und zur Verleihung der kommunalen Verdienstmedaille in Bronze. Wie es in der Laudatio hieß, engagiert sich Böhm seit 24 Jahren für die kommunale Selbstverwaltung. Er ist seit 1996 Mitglied des Poppenrichter Gemeinderats, seit 2002 Zweiter Bürgermeister und war auch schon von 2002 bis 2008 Mitglied des Kreistags. "Böhm hat als kommunaler Energieberater das kommunale Energiesparprojekt angestoßen und verwirklicht sowie die alljährliche Säuberungsaktion Rama dama initiiert", würdigte Hoffmann.

Corona-bedingt gab es keine offizielle Urkundenübergabe. Landrat Richard Reisinger hatte Hermann Böhm Urkunde und Medaille auf dem Postweg zukommen lassen. Roger Hoffmann gratulierte Böhm persönlich und im Namen der Gemeinde Poppenricht zur Ehrung. Böhm bedankte sich ausdrücklich dafür, seien es doch die Gemeinde Poppenricht und Erster Bürgermeister Roger Hoffmann gewesen, die diese Ehrung vorgeschlagen hätten.

Der weitere Bericht des Bürgermeisters fiel kurz aus, denn zahlreiche Termine seien abgesagt worden. Hofmann wies auf die Verabschiedung von Waltraud Lobenhofer als AOVE-Geschäftsführerin hin. Ihre Leistung über Jahre hinweg für die AOVE-Gemeinden sei „aller Ehren wert“. Fünf Wunschbäume habe er neuen Hausbesitzern überreicht, informierte Hoffmann. Die Bepflanzung des neuen Poppenrichter Dorfplatzes nehme mittlerweile Gestalt an und werte dieses Areal auf. Über drei Bauanträge hatte der Gemeinderat zu entscheiden und erteilte in allen Fällen das gemeindliche Einvernehmen, ebenso für die von den Antragstellern beantragte Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans. So kann in Traßlberg ein neues Einfamilienhaus gebaut werden, jedoch ist nach dessen Fertigstellung das alte Haus abzureißen. In Poppenricht wird eine alte Garage durch einen Neubau ersetzt, und im Baugebiet Drei Mohren West darf ein Zweifamilienhaus mit Garage und Carport gebaut werden.

Auf der Theresienwiese in Traßlberg steht auf Gemeindegrund eine Schwarzwaldfichte, die sich bei Sturm gefährlich neige, hatte ein Anwohner die Gemeinde informiert und die Beseitigung dieses Baumes beantragt. Außerdem beschädige das Wurzelwerk seine Gartenmauer. Die drei Fraktionen des Gemeinderats zeigten Verständnis und stimmten einer Baumbeseitigung zu. Die Fraktionssprecher Michael Reimelt, Wolfgang Schmidt und Andreas Kopf forderten jedoch übereinstimmend eine Ersatzanpflanzung, die durch eine Spende des Antragstellers finanziert werden könnte. „Aber ein einheimischer Baum muss es sein“, sagte SPD-Sprecher Wolfgang Schmidt. Waltraud Lobenhofer kann sich vorstellen, dass die Feuerwehr bei einer Übung den Baum fällt.

FW-Sprecher Michael Reimelt bat um eine umfangreichere Information der Gemeinderäte aus der Verwaltung, worauf Roger Hoffmann darauf hinwies, dass jedem Gemeinderat Einsicht in alle Veraltungsvorgänge zustehe. Heute sei wohl die letzte von Roger Hoffmann geleitete Gemeinderatssitzung, stellte CSU-Fraktionssprecher Andreas Kopf fest. Diesen Termin wolle er nutzten, um Hoffmann für seine rund 18 Monate Arbeit als Erster Bürgermeister zu danken. Die Zusammenarbeit mit ihm sei sei ausgezeichnet gewesen. Daher bedauere er dessen überraschenden Rücktritt zum Jahresende.

Roger Hoffmanns letzte Sitzung als Poppenrichter Bürgermeister

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