29.06.2020 - 11:11 Uhr
PoppenrichtOberpfalz

Poppenrichter Dorfplatz nimmt langsam Gestalt an

Diverse Wegebaumaßnahmen, die Grabschmuck-Problematik, der Poppenrichter Dorfplatz und der Brunnen am Eingangsbereich der Grundschule – viele Themen arbeitet der Grundstück-, Bau- und Umweltauschuss in seiner Sitzung ab.

Der neue Dorfplatz in Poppenricht nimmt allmählich Gestalt an. Derzeit ist dort zwar noch eine Großbaustelle, aber die Bauarbeiten gehen zügig voran, so dass der Zeitplan mit Fertigstellung im Herbst dieses Jahres wohl eingehalten werden kann. Davon überzeugen sich der Bauausschuss mit (von links) Michael Gradl, Michael Reimelt, Claudia Kammerl, Andreas Kopp, Dritter Bürgermeister Konrad Scharl, Markus Zagel und Verwaltungsleiter Hartmut Gawlick.
von Autor GFRProfil

Die Zufahrt zum Wertstoffhof in Traßlberg müsse nachgebessert werden, verlangte die FW-Fraktion in einem Antrag an die Gemeinde Poppenricht. FW-Vorsitzender Michael Reimelt begründete diese Forderung damit, dass die Zufahrtsstraße nicht breit genug sei und das in Stoßzeiten wegen langer Warteschlangen zu gefährlichen Verkehrssituationen führen könne. Vielfach würden auch Fahrzeuge weit über den befestigten Randstreifen hinaus in der angrenzenden landwirtschaftlich genutzten Wiese abgestellt. Mit Rasengittersteinen könnte Abhilfe geschaffen werden, darüber waren sich die Mitglieder des Bauausschusses einig. Aber bevor diese verlegt werden können, müssten erst die Besitzverhältnisse für die vorgesehene Fläche geklärt werden, hieß es.

Ein Wald- und Feldweg an der Ortseinfahrt von Traßlberg soll nach Ansicht des Bauausschusses nicht ausgebaut werden. Der Zuschnitt der in den Weg hinein hängenden Äste genüge. Für den Unterhalt dieser Trasse sei nicht die Kommune, sondern seien die Anlieger zuständig. Ein Schotterweg, der von der Straße Zum Glaser westlich am Baugebiets Sinterbühl entlang den Hang hinaufführt, sollte nach Meinung der Bauausschussmitglieder ertüchtigt werden. Vorher aber, so Verwaltungsleiter Hartmut Gawlick, müsse man wegen der Kosten mit den Anliegern reden.

Lau einem weiteren Antrag der FW-Fraktion soll ein bisher nur geschotterter Weg im Friedhof gepflastert werden, da er bei Eis und Schnee eine Gefahrenstelle darstelle. Nach kurzer Abwägung einigte sich der Bauausschuss darauf, den Weg lediglich auszubessern, denn eine Erneuerung mit Pflastersteinen würde eine Erhöhung der Friedhofsgebühren zur Folge haben. Mit Schildern an den Friedhofseingängen soll künftig darauf hingewiesen werden, dass im Winter nur die befestigten Hauptwege geräumt und gestreut werden.

An der Urnenwand hatten Bauhofmitarbeiter kürzlich Grabschmuck entfernt, der laut Friedhofssatzung dort nicht abgelegt werden darf. Künftig soll an der Grabplatte eine Halterung für Kerzen oder Blumen angebracht werden dürfen. Eine deutlich sichtbare Hinweistafel soll klar stellen, dass das Ablegen von Blumen am Fuß der Urnenwand untersagt ist.

Kosten von rund 900 000 Euro

Poppenricht

Bei einem Rundgang durch die Baustelle am Dorfplatz informierte sich der Bauausschuss des Gemeinderats über den aktuellen Stand dieser Maßnahme. Anwohner kritisierten, dass die Straße entlang des evangelischen Gemeindehauses viel zu schmal und Begegnungsverkehr künftig nicht möglich sei. Der Brunnen am Eingangsbereich der Schule werde nicht mehr als solcher genutzt. Der Bauausschuß einigte sich darauf, das unmittelbare Umfeld des Brunnens vorerst notdürftig zu sichern und für eine endgültige Umgestaltung entsprechende Vorschläge abzuwarten. Einem Bauantrag auf Errichtung einer Außentreppe an einem Haus in Traßlberg erteilte das Gremium das gemeindliche Einvernehmen.

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