03.09.2019 - 09:36 Uhr
PressathOberpfalz

90. Geburtstag: Blumen für Luise Gebhardt

Luise Gebhardt feiert in Pressath ihren Geburtstag. Vertreter der Stadt, der Kirche und die Familie gratulieren.

Bild zeigt die Jubilarin (sitzend) im Kreis der Familie und zusammen mit Bürgermeister Werner Walberer.
von Autor ISProfil

Wie viele Hände Luise Gebhardt am Montag zu ihrem 90. Geburtstag schütteln durfte, konnte sie kaum noch zählen. Bereits in aller Frühe brachte ihr der „Chor des Altenheimes“ einen musikalischen Gruß. Die Schwestern und das Personal des Heimes schlossen sich selbstverständlich gerne an. Seit Juni 2014 ist Luise Gebhardt, die bis dahin in der Schinnerstraße gewohnt hat, im Heim, wo sie sich nach einer kurzen Eingewöhnungsphase „sehr wohl“ fühlt.

Im Laufe des Tages kamen dann immer mehr Gratulanten. Die Glückwünsche der Kommune übermittelte Bürgermeister Werner Walberer. Er überbrachte auch Grüße des verhinderten Seniorenbeauftragen der Stadt Pressath, Albert Butscher. Für den sich im Urlaub befindlichen Stadtpfarrer Edmund Prechtl überbrachte Pfarrsekretärin Margot Neukam ein Geschenk und wünschte alles Gute.

Im Nebenzimmer der Gastwirtschaft Heining hatten sich am Nachmittag auch Gäste, darunter Kinder, Enkel und Urenkel sowie Geschwister der Jubilarin und weitere Verwandtschaft. Am 2. September 1929 in Trabitz als Luise Schirbl zur Welt gekommen, besuchte sie zunächst die Volksschule in Burkhardsreuth. Während des Zweiten Weltkrieges arbeitete die Jubilarin in München als Kinderpflegerin.

Am 8. November 1951 trat Luise Schirbl mit Adolf Gebhardt in Trabitz vor den Standesbeamten, um die Ehe zu schließen. Die kirchliche Trauung fand zwei Tage später in Wunsiedel statt. 1952 machte sich das Paar daran, auf dem Steinbühl in Pressath ein Wohnhaus zu bauen, das am 1. August 1953 bezogen wurde. Hier kamen auch die drei Söhne Dieter, Hubert und Markus zur Welt.

Die Jubilarin arbeitete danach zunächst in der Kleiderfabrik in Pressath und dann in der Porzellanfabrik Seltmann in Erbendorf. 2003 verstarb Ehemann Adolf. Auch den Tod ihres Sohnes Dieter und der Enkeltochter Sandra musste sie verkraften. Aber trotz dieser Schicksalsschläge machte die Jubilarin immer das Beste aus ihrem Leben, unterstützt wird sie dabei von ihren beiden noch lebenden Söhnen, von zwei Enkeltöchtern und drei Urenkeln.

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