Pressath.(esm) Das Unwetter am Montag hatte es in sich. Vor allem für die Raiffeisenbank in der Bahnhofstraße: Über 30 Zentimeter stand das Wasser in den Büroräumen, verteilt auf 200 Quadratmetern, und konnte nicht mehr ablaufen. Einen Tag später ist davon nichts mehr zu merken. Zumindest so gut wie nichts.
Ein Büro wurde vorübergehend in den oberen Bereich der Geschäftstelle verlegt, einige Mitarbeiter nutzen derzeit Schulungsräume anstatt ihres üblichen Arbeitsplatzes. "Wir hoffen aber, dass sie in den nächsten Tagen wieder zurück können", erklärte Stefan Grafberger, Leiter des Service-Centers der Filiale, am Dienstag. Auch für Kunden hat er gute Nachrichten: Der Geschäftsbetrieb läuft wie immer, den Service-Schalter können sie wie gewohnt nutzen. Von einem müssen sich die Mitarbeiter aber wohl trennen. "Der Teppich muss wahrscheinlich raus, er ist ziemlich nass geworden", erklärte Grafberger. Wie groß der Schaden tatsächlich ist, zeigt sich nach dem Gespräch mit der Versicherung, das noch für Dienstag geplant war.
Den feuchten Teppich kann Grafberger aber verschmerzen. Er ist froh, dass es seinen Mitarbeitern gut geht. "Es kam niemand zu Schaden, das ist am wichtigsten." Genauso froh ist er, dass das Unwetter keine größeren Schäden hinterlassen hat. "Das hat am Montag alles schlimmer ausgesehen, als es ist", räumte Grafberger ein. Damit die Räume der Raiffeisenbank bei einem solchen Regenguss nicht wieder unter Wasser stehen, soll sich einiges ändern. "Dazu haben wir schon Maßnahmen in die Wege geleitet", informierte der Service-Leiter. So ist der Personaleingang bislang ebenerdig und auf einer Höhe mit dem Wasserkanal - bei einem Unwetter eine ungünstige Lage, die geändert werden soll.



















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