10.03.2020 - 11:09 Uhr
PressathOberpfalz

Der Feuerwehr Pressath stehen wichtige Tage bevor

Dass bei der Pressather Feuerwehr alles in bester Ordnung ist, zeigte sich am vergangenen Freitag in der Generalversammlung im TSV-Sportzentrum. Die Plätzte reichten nämlich für die Besucher nicht aus.

Feuerwehrvorsitzender Hans Stangl berichtet in der Jahreshauptversammlung der Pressather Wehr über das vergangenen Jahr. Rechenschaftsbericht.
von Autor ISProfil

Das TSV-Sportzentrum war in der Jahreshauptversammlung so gut belegt, dass noch zusätzliche Sitzgelegenheiten angeschafft werden mussten. Vorsitzender Hans Stangl besonders Pfarrer Edmund Prechtl, Bürgermeister Werner Walberer und dessen Stellvertreter Max Schwärzer sowie zahlreiche Stadtratsmitglieder und Kandidaten. Von Seiten der Feuerwehrführungskräfte des Landkreises hatte Kreisbrandmeister Jürgen Haider ein „Heimspiel“. Vom Feuerwehrverein begrüßte Stangl die Ehrenkommandanten Manfred Schmidt und Heinz Koppauner, die Ehrenmitglieder Xaver Kiener und Anton Gareis sowie den Chronisten des Vereins, Andreas Anger.

Nach einer Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder Franz Grafberger, Josef Hutzler, Herbert Scherm, Herbert Sertl, Bruno Schmucker, Berthold Hundhammer und Josef Grünberger ging Stangl in seinem Rechenschaftsbericht zunächst auf die Mitgliederzahl des Vereins ein. Dabei zeigte er sich erfreut, dass die durch Tod und Austritt verlorenen 16 Mitglieder durch 24 neu gewonnene Personen ausgeglichen werden konnten, sodass der Verein zur Zeit 313 Mitglieder hat. In 13 Sitzungen des Verwaltungsrates wurden 263 Tagesordnungspunkte abgearbeitet, was zum Teil mit dem anstehenden 150 jährigen Jubiläum in Zusammenhang steht.

2019 wurden insgesamt acht Feste von Pressather Vereinen und fünf Feste von benachbarten Feuerwehren besucht. Dazu kamen vier Events kirchlicher Gruppierungen. Bei den vereinseigenen Aktivitäten erinnerte er an das Vatertagstreffen, an dem nur 9 der angemeldeten 20 Personen teilgenommen hatten. „Dieses Treffen wird es in Zukunft nicht mehr geben“, betonte Stangl. Der Kameradschaftsabend dagegen war ein voller Erfolg. Seinen Dank richtete er an die „Gruppe 3“, die für die Organisation verantwortliche war. Erstmals seit vielen Jahren fand in Pressath wieder ein „Patenbitten“ statt. Der Patenverein, die Feuerwehr Feilersdorf-Grub-Bärnwinkel, feiert heuer ein Jubiläumsfest und hat in diesem Zusammenhang die Patenschaft erneuert.

Ein voller Erfolg war der „Tag der offenen Tür“ im Feuerwehrhaus. Dank des guten Wetters herrschte rund um das Feuerwehrgelände reges Treiben, das mit einem finanziellen Erfolg verbunden war. Mit der Teilnahme am Weihnachtsmarkt – gemeinsam mit dem Spielmannszug – und einer Weihnachtswanderung endete das Vereinsjahr. Kurz ging Stangl auch auf die Aktivitäten im laufenden Jahr ein. Bereits 29 Termine sind fest vereinbart und sollten durch viele Mitglieder unterstützt werden.

Dankesworte richtete Stangl an den Chronisten der Wehr, Andreas Anger, der engagiert seine Aufgaben erledigt. „Es würde aber nichts schaden, wenn er bei dieser nicht leichten Aufgabe durch einen Mann oder eine Frau unterstützt würde“, betonte Stangl.

In knappen Worten ging er anschließend auf das im kommenden Jahr anstehende Jubiläumsfest der Wehr ein. „Der Festausschuss hat mit sehr viel Fleiß schon sehr gute Arbeit geleistet,“, unterstrich er. Als Termin wurde die Zeit vom 14. bis16. Mai 2021 festgelegt. Das Festgelände in der Bahnhofstraße ist vermessen und die Aufstellung des Zeltes und der Anbauten festgelegt. Das Rahmenprogramm steht fest und die Verträge mit den Musikgruppen wurden bereits unterzeichnet.

Zum Abschluss dankte Stangl den Verantwortlichen der Stadt, die immer ein offenes Ohr für die Belange der Feuerwehr hatten. In den Dank schloss er seinen Verwaltungsrat mit ein sowie den neuen „Hausmeister“ des Feuerwehrhauses, Ralf Schupfner.

Kassenverwalter Matthias Keilwerth freute sich über den erzielten Überschuss im vergangenen Jahr. In gewohnt humorvoller Art und Weise erläuterte er das Zahlenwerk. Seine Ausführungen bestätigten die Kassenprüfer Andreas Anger und Anton Gareis vollinhaltlich.

 

 

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