27.03.2019 - 17:51 Uhr
PressathOberpfalz

KAB mit kleinen Schritten

Über das Fortbestehen der KAB beraten die Mitglieder der bei der Hauptversammlung. Es geht um die Frage, was künftig machbar ist. Der Pfarrer schlägt einen möglichen Weg vor.

Die KAB will vorerst von Veranstaltung zu Veranstaltung entscheiden, was machbar ist. Martha Magerl (von links), Stadtpfarrer Edmund Prechtl und KAB Kreisvorsitzender Georg Schreglmann sind dabei.
von Autor ISProfil

Über das Für und Wider der Ortsgruppe der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) diskutierte der Vorstand bei der Jahreshauptversammlung im Schwesternheim. Obwohl Martha Magerl zum 1. Januar von ihrem Amt als Vorsitzende zurückgetreten ist, erklärte sie sich „bereit, das Amt kommissarisch weiter zu machen“. KAB-Kreisvorsitzender Schreglmann und Stadtpfarrer Prechtl appellierten an die Mitglieder, den Ortsverband nicht „auseinander fallen zu lassen“.

Vielmehr regten sie an, statt einer kompletten Jahresplanung „von Veranstaltung zu Veranstaltung“ zu entscheiden. Prechtl schlug vor, im Rahmen der Möglichkeiten zu entscheiden, um sich nicht langfristig binden zu müssen. Daraufhin entschieden die Mitglieder, eine Maiandacht in Altendorf zu organisieren. Danach könne man weitere Entscheidungen treffen. Die KAB ist ein Sozialverband, in dem bundesweit etwa 150 000 Mitglieder organisiert sind. Seit Jahren gibt es auch in Pressath einen aktiven Ortsverband.

Gemeinsamer Kreuzweg

Schriftführerin Annemarie Kastl ließ das Geschehen der vergangenen zwölf Monate Revue passieren. Sie erinnerte an den gemeinsamen Kreuzweg der kirchlichen Vereine am Kalvarienberg. Ein Höhepunkt im Programm sei der Vortrag von Pater Antony D’Cruz über seine Heimat Indien gewesen. Knapp 100 Besucher waren damals im Pfarrsaal dabei.

Im Mai zelebrierte die KAB die traditionelle Maiandacht in der Kapelle in Altendorf. Diese Veranstaltung wurde mit einem gemütlichen Umtrunk im Gasthaus Popp beendet. Im September trafen sich die Pressather mit den Ortsverbänden Burkhardsreuth und Kastl. Dabei erzählte Pfarrer Edmund Prechtl „heitere und besinnliche Geschichten um den Krummstab“. Zum Jahresabschluss besuchte die KAB das Schwesternheim zur traditionellen Adventfeier.

Kleiner Überschuss

Über einen kleinen Überschuss in der Kasse freute sich Kassenverwalterin Monika Bergler. „Wir konnten damit sogar eine Spende in Höhe von 500 Euro an Stadtpfarrer Prechtl für die Renovierung der Kirchenorgel übergeben“, betonte sie. Kassenprüfer Richard Wolf und Ludwig Spitaler bestätigten ihre Angaben.

In einer Gedenkminute gedachten die Gäste der verstorbenen Mitglieder. Schreglmann betonte zuletzt seine Erleichterung darüber, „dass es weiter geht mit dem Ortsverband Pressath“. Mit kleinen Geschenken bedankte sich Magerl bei einigen Mitgliedern.

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