03.07.2020 - 13:02 Uhr
PressathOberpfalz

Kiesi Beach: Hunde müssen draußen bleiben

Hundebesitzer, die sich am Pressather Kiesi Beach erholen oder dort spazieren gehen wollen, müssen ihren Vierbeiner zu Hause lassen. Darauf weisen auch Schilder hin – doch das interessiert nicht jeden.

Klare Botschaft der Stadtverwaltung: Spaziergänge mit den vierbeinigen besten Freunden sind rund um den Kiesi Beach-Badesee nicht gern gesehen. Wer sich nicht daran hält, muss mit einer Geldbuße rechnen.
von Bernhard PiegsaProfil

Spaziergänge mit dem „besten Freund des Menschen“ tun der Gesundheit gut. Doch was die Vierbeiner beim Gassigehen als „Visitenkarten“ an Wegen und Bäumen, auf Wiesen und Ufern hinterlassen, ist für andere Tiere und Menschen, die damit in Berührung geraten, nicht gesundheitsförderlich. Zudem kann auch der besterzogene Hund durch einen jähen Reiz „außer Kontrolle“ geraten, andere Tiere und vor allem Menschen angreifen.

Deshalb gilt im Pressather Stadtgebiet seit 2003 eine „Hundehaltungsverordnung“, die für alle Hunde der Rassen Schäferhund, Boxer, Dobermann, Rottweiler und Deutsche Dogge sowie für alle anderen Hunde mit einer Schulterhöhe von mehr als 50 Zentimetern eine Anleinpflicht „in allen öffentlichen Anlagen und auf allen öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen im gesamten Gemeindegebiet“ vorschreibt. Die an vielen Stellen im Stadtgebiet platzierten Kotbeutelspender erlauben, die nicht nur hässlichen, sondern auch gesundheitsschädlichen „Tretminen“ mühelos und hygienisch zu entsorgen.

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In dem vor allem von Familien mit Kindern gern besuchten Erholungsgebiet rund um den Kiesi Beach-Badesee sind die Vorschriften noch strenger: Gebotsschilder weisen unmissverständlich darauf hin, dass Hunde dorthin nicht mitgenommen werden dürfen. „Leider wissen wir aufgrund von Beschwerden, dass sich manche Hundehalter um dieses Verbot nicht kümmern“, beklagt Rudolf Fuchs vom Ordnungsamt der Verwaltungsgemeinschaft Pressath. Die Stadt appelliere an das Verantwortungsbewusstsein der Tierhalter, damit Verschmutzungen und ungewollte Gefährdungen anderer Besucher, vor allem von Kindern, vermieden würden. Die Beachtung dieser Regeln sei auch im Interesse der Hundebesitzer selbst: „Wer trotz des Verbotes seinen Vierbeiner im Kiesibeach-Gebiet spazierenführt, muss im Falle einer Anzeige mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen.“ Das Gleiche gelte für Verstöße gegen die Anleinvorschrift im übrigen Stadtgebiet.

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