17.07.2019 - 10:13 Uhr
PressathOberpfalz

Sankt Georg und Sankt Josef feiern gemeinsam

Wenngleich die Wetterprognose tags zuvor noch nicht so gut aussah, so kann der Veranstalter rückblickend rundum zufrieden sein. Nur beim Frühschoppen gab es einen kurzen Regenschauer, ab Mittag blieb es dann beständig.

Groß ist der Zuspruch der Besucher beim diesjährigen Pfarrfest. Schon beim Frühschoppen kommen viele nette Gespräche zustande.
von Martin GraserProfil

Gleich zwei Veranstaltungen standen am vergangenen Sonntag an: das Pfarrfest rund um die Stadtkirche Sankt Georg und das Jubiläum zum 50-jährigen bestehen der benachbarten Einrichtung, das Alten- und Pflegeheim Sankt Josef. Vor dem weltlichen Teil feierte die Pfarrgemeinde um 9 Uhr einen Festgottesdienst, den Stadtpfarrer Edmund Prechtl zelebrierte. Ein Kirchenzug mit Fahnenabordnungen der Vereine und Verbände ging dem Gottesdienst voran.

Pfarrgemeinderatssprecherin Renate Kneidl dankte den Vereinen, Organisationen und allen Helfern für ihre Unterstützung bei der Vorbereitung und der Durchführung des Pfarrfestes. So etwas könne nur gelingen, wenn alle mit anpacken, so die einhellige Meinung. Das gelte bei der Planung als auch für den Festtag. In den Dank schlossen sie auch Pfarrer Prechtl ein, der ebenfalls mit angepackt hatte. Ein Dankeschön galt abermals der Stadt für die Erteilung der erforderlichen Genehmigungen und insbesondere dem Bauhof – sei es für den Aufbau der Bühne oder der Errichtung der Absperrungen für das Fest. Die Ausstattungen und Ausrüstungen lieh der Stadtverband aus.

"Allen Anwesenden vielen Dank, dass Sie mit unserer Einrichtung so gut kooperieren." Mit diesen Worten bedankte sich Heimleiterin Christine Tschauner bei den zahlreichen Gästen. Vor einem halben Jahrhundert wurde das Alten- und Pflegeheim Sankt Josef eingeweiht (Bericht folgt).

Hungern brauchte beim Fest niemand: Es gab ein Weißwurstfrühschoppen und zur Mittagszeit einen Grillstand mit Steaks und Bratwürsten, den die DJK um Vorsitzenden Siegfried Rauch betreute. Großen Zuspruch fand das Angebot von Benjamin Sperber, der Haxen und ein halbe Hähnchen vom Grill anbot.

Die Einrichtung der Kaffeestube oblag erstmals den „Kaffee-Feen“: Acht Damen aus der Pfarrei sorgten dafür, dass es stets Kaffee gab. Rund 34 Torten und Kuchen, die fleißige Bäcker gebracht hatten, wurden verkauft. Die Pfarrjugend um Katja Schmidt sorgte für die Kinderunterhaltung im Innenhof des Seniorenheims. Auch Eis verkauften sie.

Um die Weinstube kümmerte sich ab 18 Uhr der Frauenbund unter der Leitung von Christine Pfeiffer. Das Team der Kolpingfamilie bekam tatkräftige Unterstützung von der Pfarrjugend. Sie waren bei Auf- wie Abbau zur Stelle und übernahmen in bewährter Weise den Getränkeausschank. Gefordert waren auch Alfred Pravida und Robert Neuber. Immer zur vollen Stunde mussten sie die zirka 200 Stufen des Kirchturms mit den Besuchern hinaufsteigen, die sich für einen Blick über die Dächer der Stadt und zur Storchenfamilie interessierten. Nebenbei erfuhren sie allerlei Wissenswertes rund um die Kirche.

Die Mitglieder des Pfarrgemeinderates und seine Helfer hatten beim Verkauf der Essensbons, von Weißwürsten, Käse und Fischsemmeln alle Hände voll zu tun. Reinhard Dobmeier, Hermine Reindl und Bernhard Wolf waren Kassenleiter. Pfarrsekretärin Margot Neukam bediente und verkaufte Gegrilltes.

Auch die Musikgruppen, „Herbert & Andi“ in Person von Herbert Kiefer und Andreas Lindner, sowie die Bläsergruppe der Musikschule Vierstädtedreieck unter Leitung von René Bauer trugen zum Erfolg des Festes bei.

Den abendlichen Höhepunkt bildeten die Pressather Musikanten unter Leitung von Martin Wolf, die bis 21.30 Uhr die Gäste unterhielten. Nach Hause gehen wollten danach noch viele nicht, so dass der Besuch der Weinstube im Kolpingheim und der Arkaden gerade recht kam.

Seit Jahren sorgt die KAB für die Bewirtung in der Kaffeestube. In diesem Jahr haben es erstmals acht Damen aus der Pfarrei übernommen. Bei den "Kaffee-Feen" gehen in drei Stunden 34 Torten und Kuchen über die Theke.
Am Nachmittag unterhält das Blasorchester der Musikschule Vierstädtedreieck unter der Leitung von René Bauer die Besucher mit flotter Musik.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.