08.08.2019 - 10:30 Uhr
PressathOberpfalz

Willkommen nicht nur mit Worten

Da hatten Klapperstorch, Standes- und Meldeamt ordentlich zu tun: Um vier Mädchen und elf Buben, darunter ein Jungen-Zwillingspaar, verjüngt sich die Pressather Bevölkerung im ersten Halbjahr 2019.

Kinder sind in Pressath wieder "im Trend": 15 kleine Stadtbürger kamen im ersten Halbjahr 2019 zur Welt. Bürgermeister Werner Walberer (rechts) und zweiter Bürgermeister Max Schwärzer (links) beglückwünschen die Familien zum Nachwuchs.
von Bernhard PiegsaProfil

Darüber freute sich auch Bürgermeister Werner Walberer, der gemeinsam mit seinem Kollegen Max Schwärzer die jüngsten Stadtbürger und ihre Eltern zu einem Empfang ins Dostlerhaus einlud.

Vor zehn Jahren beschloss der Stadtrat, den kleinsten Pressathern 100 Euro als Begrüßungsgeld in die Wiege zu legen. Dazu gibt es ein Baby-Kapuzenbadetuch. Dies sei als Willkommensgruß für die Kinder und „kleine finanzielle Hilfestellung“ für die Familien zu verstehen, unterstrich Walberer: „Alle sprechen davon, dass Kinder willkommen seien, doch wir wollen es nicht nur bei Worten belassen. Unser Ziel ist es, junge Familien zu fördern und unsere Stadt Pressath mit allen Stadtteilen für sie attraktiv zu machen.“

Zum „breitgefächerten Angebot für Familien“ zähle der von der Stadt mitfinanzierte katholische Kindergarten und die „für die Herausforderungen der Zukunft gut aufgestellte“ Grund- und Mittelschule mit ihrem Offenen Ganztagsschulangebot. Das Schulhaus werde zurzeit auf den neuesten Stand in puncto Barrierefreiheit und Sicherheit gebracht. Nicht zu vergessen seien die Eltern-Kind-Gruppen, die Vereinsangebote für Kinder und Jugendliche, der erneuerte Generationenspielplatz beim Haus der Vereine und die Freizeitanlage „Kiesibeach“ mit Kinderspielgeräten und einem kindgerechten Flachwasserbereich.

Die beiden „Krabbelgruppen“ für Kinder ab neun Monaten und deren Eltern stellte Katja Spiegel vor. Jede Woche treffe man sich dienstags beziehungsweise mittwochs von neun bis elf Uhr im Pfarrsaalgebäude zum Spielen, Basteln, Malen und Singen und zum Erfahrungsaustausch, und auch Ausflüge, Faschingspartys und andere Aktivitäten würden nicht fehlen. Drei Plätze in der Dienstagsgruppe seien noch frei, für die Mittwochsgruppe könne man sich in eine Warteliste eintragen lassen. Interessierte Familien könnten sich beim Pfarrbüro anmelden. Über das Angebot der Sankt-Michaels-Kindertagesstätte mit Kinderkrippe für Mädchen und Buben ab zwölf Monaten sprach Leiterin Barbara Krauthahn.

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