21.07.2021 - 15:28 Uhr
PüchersreuthOberpfalz

Püchersreuther Gemeinderat erklärt Thema Photovoltaik für beendet

Eine weitere Photovoltaikanlage geht in der Gemeinde Püchersreuth auf einer Fläche von 7,5 Hektar in Planung. Die Gemeinderäte sehen damit ihren Beitrag zur Energiewende erfüllt und sagen: "Jetzt reicht's aber dann."

Am nördlichen Rand des Gemeindegebietes Püchersreuth in der Nähe von Pfaffenreuth soll auf 7,5 Hektar eine Photovoltaikanlage errichtet werden.
von Ernst FrischholzProfil

Mit einer weiteren Freiflächenphotovoltaikanlage beschäftigte sich der Gemeinderat Püchersreuth. Geplant ist die Anlage nordöstlich von Pfaffenreuth. Der Gemeinderat beschloss für die weiteren Planungen mit der Firma Greenovative einen städtebaulichen Vertrag abzuschließen, der die Rechte, Pflichten und Kostenübernahme zwischen Gemeinde und Planungsgesellschaft regelt. Auf dieser Grundlage wurde auch ein Vertrag mit der Firma RF-Ingeneurberatung geschlossen.

Bürgermeister Rudolf Schopper stellte nochmals ausdrücklich fest, dass für die Gemeinde keine Kosten entstehen, sie aber Planungshoheit behält. Auf 7,5 Hektar werden die Solarmodule in aufgeständerter Bauweise für diese „Freiflächenphotovoltaikanlage Pfaffenreuth“ geplant. Die Topografie des Standorts lässt keine Blendwirkung erwarten. Die Fläche befindet sich am nördlichen Rand der Gemeinde und ist ausreichend durch Wege zugänglich. Geplant ist ein zwei Meter hoher Zaun mit 15 Zentimetern Bodenfreiheit, berichtete Matthias Rembold von Planungsbüro RF-Ingenieuerberatung aus Nabburg dem Gremium weiter. Der mögliche Einspeisepunkt ist Richtung Neuhaus. Im Zuge des Verfahrens könne es noch Veränderungen geben, schloss er seine Erläuterungen.

Um keine Zeit zu verlieren wurde in der Sitzung einstimmig für eine Änderung des Flächennutzungsplanes gestimmt. Parallel dazu wird bereits der Bebauungsplan entwickelt. Die Räte waren sich einig, dass mit der aktuellen Planung und der bereits in der Umsetzung befindlichen Anlage in Eppenreuth die Gemeinde ausreichend Solarfelder zur Verfügung gestellt hat. Weitere Planungen für solche Anlagen seien nur noch bedingt möglich. Mit etwa 18 Hektar Solarflächen und weiteren 6 Hektar Ausgleichsflächen sei ein verträgliches Maß erreicht.

Bauen und Angeln

Einem Bauantrag in Wurz für ein Wohnhauses mit zwei Garagen erteilten die Gemeinderäte ihr Einvernehmen. Die Fischerfreunde Püchersreuth beantragten die Verlängerung der Erlaubnis zur Bewirtschaftung einer Weiheranlage östlich von Püchersreuth. Momentan werden dort Entlandungsarbeiten durchgeführt. Der Gemeinderat erteilte seine Zustimmung.

Grundschule

Bürgermeister Schopper informierte, dass er mit der Firma gfi-GmbH aus Weiden einen Vertrag zur Mittagsbetreuung an der Grundschule geschlossen hat. Ein Förderprogramm begleitet die Anschaffung der Ausstattung. Als nächster Schritt werden Küche und Nebenraum saniert. Auch der Kauf digitaler Endgeräte für die Schule stehe bevor.

Straßensanierung

An vielen Stellen des Straßennetzes müssen Risse ausgegossen und Oberflächen saniert werden. Größte Maßnahme wird die Sanierung der Lamplmühlstraße sein.

Erschließungsarbeiten

Die Erschließung der Baugrundstücke im Kahhofweg erledigt die Firma Scharnagl aus Weiden. Um die weiteren Abwasser- und Wasseranschlüsse für die beiden Doppelhaushälften im Kahhofweg kümmert sich die Firma Schieder aus Bechtsrieth. Als neues Bauhoffahrzeug mit Winterausstattung wird ein Iveco-Allrad angeschafft.

Turnen und Pfarrer

Bei der Renovierung des Gemeindehauses in Wurz sind jetzt die Elektriker am Zug. Der Neubau der Wasserleitung zwischen Thomasberg und Walpersreuth. In Pfaffenreuth werden derzeit die Abwasserleitungen gereinigt, informierte Schopper weiter. Erledigt werden im Juli noch die Vorarbeiten für den Abenteuerspielplatz. Hier seien Helfer willkommen. Ab dieser Woche steht auch der Turnraum wieder zur Verfügung. Das Priesterjubiläum von Pfarrer Konrad Maria Ackermann werde mit einem kleinen Quirinfest gefeiert und Pfarrer Manfred Wundlechner wird am Sonntag, 25. Juli, um 10 Uhr verabschiedet.

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