03.02.2020 - 12:27 Uhr
PullenreuthOberpfalz

Genossen schwingen sich auf zu Bioswing

Gemeinsam mit Vertretern der SPD-Kreistagsfraktion informierte sich Landtagsangeordnete Annette Karl bei der Haider Bioswing GmbH. Der Ablauf der Produktion und das ideenreiche Angebot beeindruckte die Gäste.

Der gemeinsame Rundgang führte zunächst in die Produktionshallen von Haider Bioswing: Im Bild (von links) Firmenchef Eduard Haider, Alfred Schuster (Immenreuth), Peter König (Bürgermeister Neusorg), Firmenchef Alexander Haider, Jutta Deiml (Kemnath), MdL Annette Karl, Sybille Bayer (Kulmain), Manfred Kratzer (Bgm. Ebnath), Bezirksrätin Brigitte Scharf (Erbendorf), Hubert Kraus (Bgm. Pullenreuth), Landratskandidat Thomas Döhler (Pechbrunn) und Peter Merkl (Immenreuth).
von Werner RoblProfil

Eduard und Alexander Haider führten durch die Produktionshallen. Das in Pullenreuth-Dechantsees ansässige Unternehmen, Haider Bioswing, zählt zu den führenden Herstellern von Gesundheitssitz- und Therapiesystemen in Europa. „Schon vor 38 Jahren habe ich begonnen, an technischen Lösungen zu arbeiten, um die Menschen beim Sitzen und Stehen vom starren Boden zu entkoppeln“, erklärte Eduard Haider beim Rundgang durch die Produktionsstätten. „Bioswing ist das Thema das mich antreibt“, ergänzte der rührige und ideenreiche Seniorchef im Beisein der SPD-Delegation um MdL Annette Karl. Begleitet wurde das Landtagsmitglied vom Landratskandidaten der Sozialdemokraten, Thomas Döhler aus Pechbrunn, Bezirksrätin Brigitte Scharf und den Bürgermeistern aus Neusorg, Peter König, Manfred Kratzer aus Ebnath und dem Rathauschef aus Pullenreuth, Hubert Kraus (CSU). Zudem folgten der Einladung auch die Kreisräte Jutta Deiml aus Kemnath, Alfred Schuster aus Immenreuth, die Kulmainerin Sybille Bayer und Peter Merkl aus der Gemeinde Immenreuth. Beim gemeinsamen Rundgang machten sich die Besucher nicht nur ein Bild von der Herstellungsweise, bei der auf Qualität, zudem auch auf eine sorgfältige Prüfung penibel geachtet wird. Rund 100 Mitarbeiter sind im Unternehmen beschäftigt. Die Gesamtproduktionsfläche wird von der Unternehmensspitze auf rund 10 000 Quadratmeter beziffert. Die Verkaufszahlen sprechen eine deutliche Sprache. Nach weiteren Angaben der Firmenleitung haben im vorigen Jahr rund 10 000 Turnier-Tischtennis-Tische, 20 000 Bioswing Sitzsysteme und 4 000 Trainings- und Therapiegeräte das Werk verlassen. Hinzu kommen noch 10 000 gelieferte Gartenmöbel. Der Gesamtumsatz 2019 wird auf rund 17,2 Millionen Euro beziffert.

Im Gespräch mit den Gästen erklärte Alexander Haider: „Wir fertigen jedes Werkzeug, das wir für die Produktion benötigen, selber an." Großes Augenmerk lege man, so Eduard Haider, auf die Entwicklung und Umsetzung der Ideen vor Ort. „Das innovativen Produktangebot, das in Pullenreuth hergestellt wird, muss auch unseren Stempel tragen.“ Noch keine Option sei der 3-D-Druck. Das moderne Verfahren werde lediglich dazu genutzt, um Modelle – aber außer Haus – anfertigen zu lassen. Alexander Haider, der der sich der neuen Technik aber durchaus aufgeschlossen zeigt, nannte die 3-D-Ergebnisse (zum Beispiel Armlehnen-Muster) „Prototypen zum Anfassen.“

Von der breiten Angebotspalette machten sich die Gäste ein näheres Bild. Der gemeinsame Weg führte anschließend danach in den Ausstellungsraum, wo auch Probesitzen auf den bunten und gesundheitsfördernden Stühlen möglich war. Tüftler und Erfinder Eduard Heider und Sohn Alexander machten ihren Gästen um Annette Karl eines noch deutlich: „Qualität und ein gutes Betriebsklima ist das wichtigste was wir besitzen.“

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