18.01.2020 - 09:29 Uhr
Querenbach bei WaldsassenOberpfalz

Frontalkollision: Zwei Schwerstverletzte

Zwei Schwerstverletzte fordert ein Verkehrsunfall am Samstagmorgen bei Querenbach im Landkreis Tirschenreuth.

Zur Bergung der schwerstverletzten Autofahrerin leuchtete die Feuerwehr die Unfallstelle aus. Rettungsspreizer kamen zum Einsatz.
von Harald Dietz Kontakt Profil

Aus bislang ungeklärter Ursache stießen am Samstag gegen 7.30 Uhr auf der Staatsstraße zwischen Waldsassen und Bad Neualbenreuth bei der Ortschaft Querenbach ein Transporter und ein Auto zusammen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei Waldsassen kam der 31-jährige Fahrer des Transporters, der in Richtung Waldsassen unterwegs war, etwa 100 Meter nach der Ortseinfahrt Querenbach nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen entgegenkommenden Skoda, den eine 53 Jahre alte Frau steuerte. Bei der Frontalkollision verkeilten sich die Fahrzeuge regelrecht ineinander.

Beide Fahrzeuge kamen im angrenzenden Straßengraben zum Stehen. Der Fahrer des Transporters befand sich beim Eintreffen der Ersthelfer außerhalb des Fahrzeugs im Straßengraben, heißt es im Polizeibericht. Der 31 Jahre alte Mann erlitt schwerste Verletzungen, die Autofahrerin sogar lebensgefährliche Verletzungen, informiert die Polizei. Einsatzkräfte der Feuerwehren Waldsassen und Neualbenreuth halfen bei der Bergung der Autofahrerin. Rettungsspreizer kamen zum Einsatz. Zum Transport der Schwerstverletzten in Kliniken wurden Rettungshubschrauber angefordert. Der Unfallverursacher wurde nach Weiden geflogen, die schwerstverletzte Frau nach Bayreuth.

Im Einsatz waren laut Polizei fünf Ersthelfer, Helfer vor Ort des BRK, Rettungsdienst von BRK und Johanniter, mehrere Notärzte sowie die Feuerwehren Neualbenreuth, Querenbach und Waldsassen mit rund 60 Aktiven. Die Staatsstraße war während der Bergung und Unfallaufnahme stundenlang gesperrt. Feuerwehrkräfte regelten den Verkehr. Nach Auskunft der Polizei wurde seitens der Staatsanwaltschaft zur Klärung der Unfallursache ein Gutachter eingeschaltet. Die Schäden an den Unfallfahrzeugen summieren sich auf rund 40.000 Euro.

Die Fahrzeuge verkeilten sich durch die Wucht des Aufpralls regelrecht ineinander.
Zum Transport der Verletzten in Kliniken wurden Rettungshubschrauber angefordert.
Zwei Schwerstverletzte forderte ein Verkehrsunfall am Samstagmorgen bei Querenbach.
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