24.09.2021 - 10:44 Uhr
Ranna bei AuerbachOberpfalz

Mit Hubschrauber und Hunden auf der Suche nach Vermissten

Über 200 Einsatzkräfte aus Franken und der Oberpfalz suchten am Donnerstag nach einem Vermissten im Bereich Mosenberg (Landkreis Nürnberger Land). Gegen Mitternacht wurde der 89-Jährige tot gefunden.

Über 200 Kräfte aus Franken und der Oberpfalz waren am Donnerstagabend bei Mosenberg (Landkreis Nürnberger Land) im Einsatz, um eine vermisste Person zu suchen.
von Andrea Mußemann Kontakt Profil

Wegen der Suche nach einem 89-jährigen Vermissten waren am Donnerstagabend ein Polizeihubschrauber, mehrere Feuerwehren und Suchhunde im Bereich Mosenberg, ein Gemeindeteil von Neuhaus an der Pegnitz (Landkreis Nürnberger Land), im Einsatz. Etwa 200 Kräfte aus Franken und der Oberpfalz durchkämmten das an den Landkreis Amberg-Sulzbach angrenzende Gebiet mehrere Stunden. Die Person konnte gegen Mitternacht nur noch tot geborgen werden.

Der Senior aus Mosenberg wurde am Donnerstag ab dem frühen Nachmittag vermisst. Angehörige begannen mit der Suche. Sie vermuteten, dass der Rentner im Wald zum Pilze sammeln unterwegs ist. Gegen 19 Uhr wurde die Suche durch den Einsatz eines Polizeihubschraubers mit Wärmebildkamera ausgeweitet. Die Freiwillige Feuerwehr Mosenberg wurde gegen 19.30 Uhr alarmiert. Mit Einbruch der Dunkelheit kam die Nachalarmierung der Feuerwehren aus Krottensee, Höfen und Neuhaus, sowie der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung hinzu. Am Gerätehaus in Mosenberg wurde die Einsatzleitung eingerichtet und von dort aus alles weitere organisiert.

So wurde der Einsatz der Feuerwehrkräfte nochmals erhöht. Hinzu kamen die Wehren aus Ranna, Hersbruck und Kümmersbruck. Letztere beiden kamen aufgrund ihrer Drohnenausstattung zum Zug, wofür der Start- und Landeplatz eingerichtet und ausgeleuchtet werden musste. Zusätzlich zu den "roten" Einsatzkräften, kamen zahlreiche freiwillige Hilfskräfte der "weißen" Fraktion hinzu: Die Bergwachten aus dem Landkreis Nürnberger Land und Amberg-Sulzbach waren ebenso stark vertreten, wie die Rettungshunde aus dem weiten Umkreis. Neben den hiesigen BRK-Kräften, kamen die Hundeteams unter anderem aus Bayreuth, dem THW Sulzbach-Rosenberg und der Feuerwehr Zirndorf. Auch die Polizei setze einen ihrer Mantrailer ein. Der ASB Regionalverband Jura stand mit zwei Rettungswagen bereit. Außerdem stellte die Versorungseinheit der Samariter warme Getränke für die Suchmannschaften bereit. Insgesamt waren etwa 200 Freiwillige aktiv. Auch Bürgermeister Josef Springer und Kreisbrandrat Norbert Thiel kamen nach Mosenberg.

Zentraler Ausgangspunkt der Suche war das Fahrzeug des Vermissten, das unweit von Mosenberg an einem Waldweg gefunden wurde. Von hier aus wurde im großen Radius mit Fahrzeugen, zu Fuß und Drohnen abgesucht. Auch das Gelände des Wasserwerkes wurde mit einbezogen, nachdem sich hier aus der Luftbeobachtung heraus Bewegungsbilder ergaben. Der Vermisste wurde letztendlich gegen Mitternacht tot aufgefunden, nachdem ein Suchhund angeschlagen hatte.

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