(gib) Protest mit Seifenblasen und Technoklängen: Etwa 600 überwiegend junge Menschen sind am Montagabend durch Regensburg gezogen, um ihrem Ärger Luft zu machen. Unter dem Motto "Bass gegen Hass" und dem Hashtag "ausgehetzt" demonstrierten sie gegen das Polizeiaufgabengesetz, Ankerzentren und für eine zivile Seenotrettung und die Menschenrechte im Allgemeinen. Bei einer Kundgebung am Dachauplatz prangerten die Organisatoren um Armin Schmid vom Bund für Geistesfreiheit die Verrohung der Sprache an. Hetze und Hass seien in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Sowohl die Asylpolitik führender CSU-Politiker als auch deren Wortwahl wurden scharf kritisiert.
Begleitet von der Polizei zogen die Demonstranten friedlich quer durch die Altstadt zum Arnulfsplatz und dann an der Donau entlang zur Steinernen Brücke und nach Stadtamhof. Den Organisatoren zufolge handelte es sich um eine Mobilisierungsdemonstration für eine Großdemo am Sonntag in München.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.