Regensburg
24.08.2026 - 14:49 Uhr

Polizei greift Patient in Lebensgefahr am Regensburger Hauptbahnhof auf

Ein verwirrter, 77-jähriger Patient verlässt unbemerkt die Uniklinik Ulm und fährt mit dem Zug nach Regensburg. Der Mann hat einen Venenzugang am Hals. Das bedeutet in seinem Zustand akute Lebensgefahr.

Bundespolizisten haben am Regensburger Hauptbahnhof einen Patienten aufgegriffen, der sich in Lebensgefahr befand. Symbolbild: Sven Hoppe/dpa
Bundespolizisten haben am Regensburger Hauptbahnhof einen Patienten aufgegriffen, der sich in Lebensgefahr befand.

Am Sonntagvormittag hat die Bundespolizei am Hauptbahnhof Regensburg einen 77-jährigen Patienten des Universitätsklinikums Ulm in Schutzgewahrsam genommen. Der Mann hatte unbemerkt die Klinik verlassen und befand sich in einem Zustand akuter Verwirrung, heißt es in dem Bericht. Laut Bundespolizei bestand für den Patienten Lebensgefahr, da er einen zentralen Venenzugang im Hals hatte, der nicht unkontrolliert entfernt werden durfte.

Das Bundespolizeirevier Ulm hatte gegen 8.30 Uhr die Kollegen in Regensburg um Unterstützung gebeten, nachdem der Mann in eine Regionalbahn nach Regensburg gestiegen war. Bei der Ankunft des Zuges am Hauptbahnhof Regensburg entdeckten die Beamten den Patienten und forderten sofort einen Rettungswagen an. Der 77-Jährige wurde zunächst in ein Regensburger Klinikum gebracht und soll von dort wieder nach Ulm verlegt werden.

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