Regensburg
04.11.2018 - 13:56 Uhr

Schwertransporte bleiben in Regensburg stecken

Gleich zwei Schwertransporte sind in der Nacht zu Samstag in Regensburg im Stadtgebiet steckengeblieben. Sie stehen noch immer auf der Stelle. Die Polizei ermittelt.

Zwei von drei Schwertransporten sind in der Nacht zu Samstag in Regensburg steckengeblieben. Offenbar war die geplante Strecke für die langen Fahrzeuge nicht geeignet. Bild: psba
Zwei von drei Schwertransporten sind in der Nacht zu Samstag in Regensburg steckengeblieben. Offenbar war die geplante Strecke für die langen Fahrzeuge nicht geeignet.

Die drei Schwertransporte sollten laut Polizei gegen Mitternacht von der Anschlussstelle Burgweinting durch das Stadtgebiet zur Anschlussstelle Ost begleitet werden. Die Transporte waren jeweils rund 130 Tonnen schwer und 45, über 50 und über 53 Meter lang. "Wegen der Brückenbaustelle auf der A3 über die DB-Gleise bei Burgweinting müssen solch schwere Transporte momentan die Autobahn verlassen und können danach erst wieder darauf auffahren", schreibt die Polizei in ihrem Bericht.

Der erste Schwertransport schaffte die Fahrt mit einigen Rangierarbeiten noch einigermaßen. Der zweite Transport jedoch schaffte es auch nach über einstündigem Rangieren nicht, an der Kreuzung Max-Plank-/Leibnitzstraße abzubiegen. Er wurde deshalb in der Max-Plank-Straße abgestellt und die Stadt Regensburg wurde verständigt, dass ein Fahrstreifen gesperrt ist und der Schwertransport entsprechend abzusichern ist. Der dritte Transport schaffte gerade noch die Ausfahrt in Burgweinting in die Franz-Josef-Strauß-Allee. Aufgrund der noch größeren Länge, wurde dieser Transport allerdings in der Franz-Josef-Strauß-Allee abgestellt und ebenfalls durch die Stadt Regensburg abgesichert.

Derzeit stehen laut Polizei beide Schwertransporte noch an den Örtlichkeiten und müssen sich um neue Genehmigungen mit entsprechenden geeigneten Strecken und deren Befahrbarkeit kümmern. Gegen die Verantwortlichen der Firma laufen Ermittlungen wegen Auflagenverstößen in den Genehmigungen bezüglich der vorherigen Überprüfung der Befahrbarkeit der Strecke. Durch die erforderlichen Maßnahmen waren zwei Streifen der Verkehrspolizeiinspektion Regensburg von Mitternacht bis 4 Uhr gebunden.

 
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