Regensburg
19.04.2026 - 13:39 Uhr

Verdi fordert sieben Prozent mehr Lohn im Handel

Die Gewerkschaft Verdi hat in Regensburg den Auftakt zu den Tarifverhandlungen im Handel gemacht. Sie fordert 7 Prozent mehr Lohn für die Beschäftigten bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

Die Gewerkschaft Verdi geht mit einer Forderung von sieben Prozent in die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im Handel. Symbolbild: Petra Hartl
Die Gewerkschaft Verdi geht mit einer Forderung von sieben Prozent in die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im Handel.

Die Gewerkschaft Verdi hat jetzt ihre Forderung für die Mitarbeiter im Handel in den Bezirken Niederbayern und Oberpfalz auf den Weg gebracht. Laut einer Pressemeldung der Gewerkschaft fordert Verdi sieben Prozent mehr Lohn für alle Beschäftigen im Groß- und Außen- sowie im Einzel- und Versandhandel. Die Laufzeit soll zwölf Monate betragen.

Die Regionalen Tarifkommissionen der Oberpfalz und Niederbayern tagten am Wochenende in Regensburg. Im Mittelpunkt stehen dabei tabellenwirksame Entgelterhöhungen in Höhe von sieben Prozent mit einer Laufzeit von zwölf Monaten, so Verdi-Sekretärin Christin Rappl: „Die Vertreterinnen und Vertreter aus den Betrieben sind sich einig: Wir wollen eine deutliche Erhöhung der Realeinkommen über die gesamte Laufzeit des Tarifabschlusses erreichen. Dazu gehört eine Erhöhung, die deutlich über der Inflationsrate liegt." Bei den Ausbildungsvergütungen forderte sie eine überproportionale Erhöhung. "Einmalzahlungen als Ersatz für tabellenwirksame Entgeltsteigerungen lehnen wir ab.“

Oft unfreiwillige Teilzeit

Die Verhandlungen für den Groß- und Außenhandel starten in Bayern am 29. April, für den Einzel- und Versandhandel am 8. Mai. Ein Großteil der Handelsbeschäftigten arbeitet laut Verdi-Sekretärin Monika Linsmeier in unfreiwilliger Teilzeit. "Umso härter treffen Preissteigerungen, wie zuletzt bei Benzin und Diesel, die Handelsbeschäftigten.“

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