03.03.2019 - 18:55 Uhr
RegensburgOberpfalz

Weniger neue Lehrverträge im Handwerk

Die Ausbildung im holzverarbeitenden Gewerbe ist gefragt. Dort meldet das ostbayerische Handwerk Zuwächse. Das ist nicht überall so.

Das holzverarbeitende Gewerbe in der Oberpfalz, darunter die Schreiner, bilden derzeit mehr Lehrlinge aus.
von Alexander Pausch Kontakt Profil

Mit 5516 Auszubildenden haben im vergangenen Jahr weniger Lehrlinge eine Ausbildung im ostbayerischen Handwerk begonnen als im Jahr 2017. Die Zahl der neuen Verträge sank um 183, ein Minus von 3,21 Prozent, teilte die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz mit.

"Auch wenn die demografische Entwicklung und der ungebrochene Trend zur Akademisierung einen Rückgang der Lehrlingszahlen erwarten ließen, so ist doch festzuhalten, dass das Handwerk die Attraktivität der Ausbildung noch stärker herausstellen muss", sagte Hans Schmidt, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer laut Mitteilung zur Ausbildungsstellensituation. Zuwächse gibt es im holzverarbeitenden Gewerbe. Die Lehrlingszahl stieg um fast fünf Prozent. Wie die jüngste Auswertung der Kammer ergab sind die beliebtesten Lehrberufe in der Oberpfalz und in Niederbayern weiterhin Kfz-Mechatroniker, Elektroniker, Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie Schreiner und Friseur. Diese machen 42 Prozent des Gesamtbestandes im ersten Lehrjahr aus.

Mit 53 Prozent verfügt mehr als die Hälfte der Lehrlinge über einen Mittelschulabschluss. Rund 35 Prozent der Auszubildenden hat die mittlere Reife - ein Anstieg. Knapp neun Prozent der Lehrlinge hat inzwischen die Fachhochschul- oder Hochschulreife, auch das ein leichtes Plus.

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