17.12.2020 - 14:16 Uhr
Reinhardsrieth bei WaidhausOberpfalz

Mehr Sicherheit am Teufelssteg

Noch einmal ein paar Tausender musste die Marktgemeinde für ein wichtiges Straßenstück locker machen. Die neue Schutzplanke am Teufelssteg lohnt aber die Investition.

Dietmar Hammerl (links) vom Ingenieurbüro Bamler erläutert Bürgermeister Markus Bauriedl verschiedene Details der Schadensbehebung am Teufelssteg.
von Josef ForsterProfil

Vor einem halben Jahr legte ein Unwetter über dem nördlichen Gemeindegebiet die Hauptzufahrt zum Ortsteil Reinhardsrieth lahm. Bis in den Herbst hinein konnte die unterspülte Strecke zur Georgenberger Landstraße nicht mehr genutzt werden. Rund 42 000 Euro verschlang die Beseitigung der Schäden.

Schon bald nach der Verkehrsfreigabe Mitte September zeigte sich beim Befahren der schmalen Straße ein sehr großer Höhenunterschied. Beim Ermitteln der exakten Differenzen stellte Dietmar Hammerl vom Ingenieurbüro Bamler aus Vohenstrauß Werte von über drei Metern zwischen der fertig gestellten Straße und dem angrenzenden Gelände fest. Unverzüglich entschied sich die Marktverwaltung, die Sicherheit an der tiefen Böschung mittels einer Stahlschutzplanke wiederherzustellen. Die alte, kürzere und nicht mehr stabile Schutzplanke wurde dafür abgebaut. Im Gegenzug montierte die Firma Volkmann & Rossbach aus Teublitz auf einer Länge von rund 130 Metern beidseits eine neue Schutzplanke. Die Auftragssumme betrug nochmals rund 6500 Euro brutto.

Sanierungsmaßnahmen abgeschlossen

Reinhardsrieth bei Waidhaus

Alle Beteiligten zeigten sich bei der erneuten Verkehrsfreigabe „enorm froh“, dass die gesamte Maßnahme zur Beseitigung der Unwetterschäden durch die Firma Hartinger aus Kleinschwand und die Montage der Schutzplanke noch im Jahre 2020 abgeschlossen werden konnte. Bauamtsleiter Christian Meier und Bürgermeister Markus Bauriedl sprachen im Namen der betroffenen Bevölkerung ein „aufrichtiges Dankeschön“ gegenüber allen beteiligten Unternehmen aus und hoben den „reibungslosen Ablauf vom ersten bis zum letzten Handgriff“ hervor. Mit Gesamtkosten von unter 50 000 Euro sei ein hohes Ziel erreicht worden. Nicht unerwähnt ließ Bürgermeister Bauriedl die Förderzusage durch die Regierung der Oberpfalz in Höhe von rund der Hälfte der Kosten, da es sich um die Beseitigung von Elementarschäden handle.

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