Bei einer Suchübung ist ein Rettungshund der Regensburger Hundestaffel am Mittwoch ohne ersichtlichen Grund über eine Mauer gesprungen und in eine sechs Meter tiefe Grube gefallen. Der Rettungshund musste von der Feuerwehr Bad Abbach gerettet werden.
Die Übung fand laut dem Bayerischen Rundfunk auf dem Gelände eines Kieswerks zwischen Poikam und Gundelshausen (Kreis Kehlheim) statt. Der Unfall geschah im laufenden Trainingsbetrieb. Aus bislang ungeklärten Gründen sprang der Rettungshund einer Ausbilderin über eine Mauer und in die Tiefe. Die Hundestaffel alarmierte die Feuerwehr in Bad Abbach, die den Hund mit einem Tragekorb und einer Seilwinde aus der Tiefe zog. Dies dauerte rund eine Stunde. Der Hund wurde in die Tierklinik Kelheim gebracht und untersucht.
"Er hatte wirklich großes Glück. Ich bin seit 20 Jahren bei der Rettungshundestaffel, aber sowas ist bisher noch nie passiert. Ein großer Dank gilt der Freiwilligen Feuerwehr in Bad Abbach, die so schnell und strukturiert gearbeitet hat", sagte ein Sprecher der Regensburger Rettungshundestaffel. Der Hund habe Prellungen erlitten, gebrochen sei jedoch nichts. Er konnte am Donnerstagvormittag die Tierklinik wieder verlassen.















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