Die Notfallversorgung im Markt Rieden und der Gemeinde Ensdorf ist um einen Baustein reicher: Die Helfer vor Ort Rieden (HvO) haben seit wenigen Monaten ein eigenes Einsatzfahrzeug, das nun den geistlichen Segen bekam.
Die Helfer vor Ort Rieden sind Teil der Wasserwacht Vilstal-Kümmersbruck und seit mehr als 20 Jahren aktiv. Ihr Einsatzgebiet umfasst die Gemeinden Rieden und Ensdorf. Auf dem Gelände der Feuerwehr in Rieden fand die Segnung des Fahrzeugs statt. Wasserwachtvorsitzender Jens Günther begrüßte zahlreiche Ehrengäste, darunter Bürgermeister Erwin Geitner, seine Stellvertreter Josef Weinfurtner und Gerhard Schnabel sowie mehrere Markträte. Vom BRK-Kreisverband waren Gerd Geismann, BRK-Kreisschatzmeister Daniel Weidner, Kreiswasserwachtvorsitzender Michael Schmid und Pater Joseph John anwesend.
Jens Günther blickte stolz auf die schnelle Beschaffung des Fahrzeugs zurück. Die ehrenamtlichen Helfer hatten Ende des vergangenen Jahres den Wunsch nach einem eigenen Einsatzfahrzeug geäußert. Bis dahin mussten die derzeit sechs freiwilligen Helfer ihre Einsätze mit dem Privatauto fahren. Nach einem engen Austausch zwischen der Marktgemeinde, der Wasserwacht Vilstal-Kümmersbruck, der Kreiswasserwacht und dem BRK Amberg-Sulzbach konnte das Fahrzeug tatsächlich schon an Heiligabend 2025 an die Wasserwacht Vilstal-Kümmersbruck und deren Helfer vor Ort in Rieden übergeben werden.
Das BRK Amberg-Sulzbach und der Kreisverband der Wasserwacht haben wesentlich zur Bereitstellung des Fahrzeugs beigetragen. Der BRK-Kreisvorsitzende Gerd Geismann betonte die besondere Situation der Helfer vor Ort: „Ihr habt eine gute örtliche Sachkunde, die im Einsatz sehr wichtig ist.“ Bürgermeister Erwin Geitner lobte die Zusammenarbeit aller Beteiligten. „Der Markt Rieden trägt ebenfalls seinen Teil bei. Mit dem Stellplatz für das Fahrzeug und der Finanzierung des modernen Lardis-Systems, das unsere Helfer direkt zum Einsatzort navigiert, konnten wir dieses Fahrzeug komplettieren“, sagte er. Pater Joseph John betete mit den Anwesenden: „Gott begleite dieses Fahrzeug und seine Insassen auf all ihren Wegen. Er sitze mit am Lenker und behüte sie“, erklärte der Seelsorger. Anschließend segnete er nicht nur das Fahrzeug, sondern auch die Helferinnen und Helfer im Einsatz.
Einer von ihnen ist Nico Pilz, der bei der Segnung dabei war. Der 22-Jährige ist in diesem Jahr zu den Helfern vor Ort gestoßen, seit 10 Jahren bei der Wasserwacht aktiv und hat die erforderliche Sanitätsausbildung für den Dienst absolviert. Die Einsätze sind anspruchsvoll und fordernd, wie er erklärt. Der Zeitvorsprung der ehrenamtlichen Helfer bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes kann lebensrettend sein und unterstreicht ihre Bedeutung vor Ort.























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