08.08.2019 - 11:43 Uhr
RiedenOberpfalz

Nur noch heilige Familie sowie Ochs und Esel fehlen

Krippenfreunde im Heimatverein basteln im Ferienprogramm mit Kindern bereits für das nächste Weihnachtsfest. Kinder sind begeistert bei der Sache.

Lukas und Emma wurden von den Opas Albert Lautenschlager und Werner Meiler (von links) unterstützt
von Hubert SöllnerProfil
Der Boss der Krippenfreunde im Heimatverein werkelt hier mit Aurelia und Henry.
In mühsamer Kleinarbeit bringt Ema die Schindeln auf dem Dach ihrer Krippe an.
Mit der Klebepistole befestigt Henry Schindel für Schindel.

Eifrig wurde im Werkraum der Grundschule gesägt, genagelt, geleimt und gepinselt. Die Krippenfreunde im Heimatverein hatten im Ferienprogramm zum Bau einer Krippe eingeladen. Fridolin Groß, unterstützt von den Opas Werner Meiler und Albert Lautenschlager, hatte die Einzelteile für die Krippen bereits vorgefertigt. Dach, Boden, Seitenteile und das Front mussten von den Kindern passgenau zusammengeklebt und -genagelt werden.

Anschließend wurden die Schindeln - "frei Schnauze" wie Fridolin Groß sagte - etwa zwei mal vier Zentimeter groß aus dem dünnen Holz von Obstkisten gebrochen. In Kleinarbeit mussten die Schindeln anschließend Stück für Stück auf das Dach geleimt werden. "Gut, dass die Opas und der Luis uns dabei helfen", seufzte manch einer der kleinen Krippenbauer. Als Henry dann seine Fingerspitze mit der heißen Klebepistole berührte und etwas jammerte, half der Trost "Das vergeht, bis du heiratest" nicht viel. Dann aber mussten die aufgeklebten Schindeln mit Beize bestrichen werden, um ihnen einen leichten Braunton zu verpassen. Nach Gusto wurden die Seiten Wände und der Innenboden mit grauer oder hellbrauner Deckfarbe bestrichen. Nun wurden noch etwa einen Zentimeter breite braune Leisten als Fachwerk aufgeklebt - fertig.

Fridolin Groß sagte am Ende: "Wir hoffen, dass Eltern oder Großeltern den Kindern noch eine heilige Familie samt Ochs und Esel schenken, dann kann Weihnachten kommen."

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