Während vielerorts Schneetreiben herrschte, trieben die Vilshofener Hexen ihr närrisches Unwesen in Rieden. So manchen Riedener lief es eiskalt den Nacken runter, als die Hexen an verschiedenen Orten und Geschäften Halt machten. In der Riedener Raiffeisenbank stärkten sich die Damen für die letzte Strecke zu Riedens närrischer Regierungszentrale. Die Belegschaft des Rathauses wartete schon mit den drei Riedener Bürgermeistern.
„Oh oh oh, passts auf, jetzt kumma die Hexn“, munkelte Chefkoch Gerhard Schnabel. Im Rathaus hallte sodann ein lautes und fürchterliches „Wuhuuuu“. Flugkapitän Erwin empfing die lachenden Hexen aufs Herzlichste. „Die Vilshofener Hexen sind heut da, mit Zauber, Witz und viel Trara!" Mit einem kräftigen "Rieden Oho" wurde die Narrhalla Rot-Weiß-Gold mit ihren Garden begrüßt.
Irene Schönberger, die Vilshofener Oberhexe, hatte ein Gedankenlesegerät dabei und stöpselte die drei Bürgermeister an. „Auweia“, rief Irene, als sie die Gedanken auslas. Bei feuchtfröhlicher Stimmung, Gesang und Tanz brachten Hexen, Narrhallesen und die drei Bürgermeister mit Kämmerer Stefan Eiglsperger den Rathaussaal zum Beben. Natürlich durfte der närrische Walzer von Oberhexe Irene Schönberger und Flugkapitän Erwin nicht fehlen.
Mit der Holzhex schwang Kapitän Erwin ebenso das Tanzbein, Deifl Josef fegte zudem übers Parkett. Kämmerer Stefan Eiglsperger kredenzte den Gästen als lebende Ketchuptube Getränke und Brotzeiten. Für die richtigen Töne sorgten der Drexler Michi und der Haas Phillip. Es war zugleich der letzte Auftritt als Oberhexe für Irene Schönberger. Im neuen Jahr übernehmen als närrisches Dreigestirn die Hexen Julia, Kerstin und Elena die Regentschaft über die Vilshofener Hexen. Zum Dank gab es für Oberhexe Irene ein Präsent von ihren Hexen. Sie hatte 20 Jahre den Chefinnenbesen für die Vilshofener Hexen in der Hand.

















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