Rieden
11.08.2026 - 09:22 Uhr

Vier Tage Kirwa: Riedener feiern in toller Gemeinschaft

Das Kirwawochenende in Rieden startete mit dem traditionellen Kirwaausgraben und der Feier zum 25-jährigen Jubiläum der Theatergruppe „D’Goaslandler“. Dabei zeigte sich: Die Riedener halten zusammen.

Das Kirwawochenende begann in Rieden mit dem traditionellen Kirwaausgraben beim Hirschenwirt. Am Freitagabend stellte man der Theatergruppe „D'Goaslandler“ das Kirwazelt für deren 25-jähriges Jubiläum zur Verfügung und unterstützte sie bei der Bewirtung während des gelungenen Festabends. Das Aufstellen des 34 Meter hohen Kirwabaumes gelang unter der Leitung von Baummeister Dieter Hofmeister in einer Stunde. Die ersten Juchitzer hallten über den Festplatz.

Am Samstagabend sorgte die Band „Dei vo Gestern“ für beste Partystimmung. Ein volles Festzelt, die Sonnenterrasse unter dem freien Sternenhimmel und ein vielfältiger Mix aus Schaustellern, bester Bewirtung durch die Metzgerei Greß und den Fischereiverein sowie goldleuchtendes Bier von der Schlossbrauerei Naabeck samt gespritzten Getränken in der Bar. Zudem boten die Narrhalla Rieden und die KAB Rieden ein Torten- und Kuchenbuffet an.

Donnerschläge und Baumaustanzen

Am folgenden Sonntag traf der Festzug nach dem Festgottesdienst in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt mit Zelebrant Pfarrer Slawomir Niemczewski auf dem Kirwagelände ein. Die Festgesellschaft, bestehend aus Bürgermeistern, Markträten, dem Mitglied des Landtags Harald Schwartz, den Kirwapaaren sowie Abordnungen der Vereine Goaslandler, Freiwillige Feuerwehr Rieden, Schützen Rieden, Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Rieden und Reservisten, wurde von der Blaskapelle St. Georg Rieden angeführt. Sie wurden mit Donnerschlägen der Böllerschützen vom Heimatverein gebührend empfangen. Der Vorsitzende der Kirwaleit, Marcel Malotta, begrüßte die Gäste.

„Wer hod Kirwa? Mir hom Kirwa!“ hallte es am Sonntagnachmittag über den Riedener Festplatz. Zum Baumaustanzen fuhren die Kinderkirwapaare mit dem „Rudl“ und seinem Hanomag-Traktor zum Tanzboden, während die zwölf Kirwapaare vorneweg gingen.

Bankltanz begeistert

Zünftige musikalische Unterhaltung boten Luis, Resi, Flipo und Joi von „Saba Z'dreckat“. Zunächst zeigten die Kinderkirwapaare unter der Anleitung von Chrissi Hollweck und Micha Wagner tolle Schritte und gekonnte Tänze. Die Kirwapaare machten es ihnen gleich und boten eine beeindruckende Darbietung mit Walzern, Boarischen und Zwiefachen. Die Burschen begeisterten zudem das Publikum beim Bankltanz. Als schließlich die Musik aufhörte zu spielen, war klar, wer das neue Riedener Oberkirwapaar ist: Frias Beer und Antonia Greiner. Kräftig feierten die Paare mit der Musik in der Bar weiter.

Zusammenkommen, gesellig sein, die Kameradschaft und Freundschaft pflegen: All das macht die Riedener Kirwa für die Einheimischen aus. Der Kirwabär trieb am Montagvormittag sein Unwesen im Ort. Später fand nach dem Seniorennachmittag von Marktgemeinde und Kirwaleit das Finale mit Bauversteigerung, Verlosung und musikalischer Umrahmung von der Band Spritztour statt. Nochmals kamen viele Besucher für einen kurzweiligen Besuch auf ihre Riedener Kirwa.

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