23.07.2018 - 16:34 Uhr
Rottendorf bei SchmidgadenOberpfalz

Bürger über Wasserleitungsbau informiert

In einer Informationsveranstaltung wurden die Bürgerinnen und Bürger Rottendorfs über den Wasserleitungsbau informiert. Dabei stellten sich die Verantwortlichen der ausführenden Firma Pfaffinger vor.

Aufbau der Notversorgung Am Schulberg in Rottendorf
von Richard AltmannProfil

(ral) Der Wasserleitungsbau in Rottendorf hat begonnen Bei einer Informationsveranstaltung im Feuerwehrgerätehaus lernten die Bürger die verantwortlichen Personen der ausführenden Firma Pfaffinger kennen. So den Polier vor Ort, Andreas Ranzinger, der während der gesamten Woche in Rottendorf anwesend ist; Oberbauleiter Rene Hamberger ist zwei Mal die Woche da. Für das planende Ingenieurbüro Seuss war Norbert Winter vor Ort, der das Projekt von Anfang an betreut hat. Ebenfalls anwesend war Helmut Schatz, vom gleichnamigen Büro, der die Bauaufsicht vor Ort inne hat.

Bauleiter Andreas Ranzinger stellte die Maßnahmen vor und ihren zeitlichen Ablauf. Los ging es mit dem Ringschluss im Burserweg. Als nächstes steht der Schulberg an, dazu wurden für sieben Haushalte Notversorgungen eingerichtet. Die Leitung am Schulberg soll als erstes saniert werden. Die Bauzeit für den Schulberg beträgt acht Wochen. Anschließend werden die anderen Leitungen saniert.

Zunächst werden die Leitungen in Rottendorf gebaut, dann in den anderen Orten der Gemeinde. Für die Verlegung der Hauptleitungen im freien Feld zwischen Rottendorf und Inzendorf zum Beispiel, soll das Spülbohrverfahren verwandt werden - es ist einfacher und es muss nicht alles aufgegraben werden. Die Möglichkeit dazu werde geprüft, hieß es. Alle Leitungen werden mit einem entsprechenden Sandbett verlegt, so Ranzinger und Hamberger.

Jeder Haushalt erhält einen Hausanschluss bis zur Grundstücksgrenze. Die entsprechenden Anschlussarbeiten auf dem Grundstück der Anschließer übernimmt die Firma ebenfalls, die Abrechnung erfolgt gesondert mit jedem Anschließer. Der Zusammenschluss soll durch die Firma durchgeführt werden, damit keine Probleme entstehen.

Vonseiten der Bürger wurde Unverständnis gezeigt, warum das Erdmaterial, das ausgegraben wird, weggefahren wird. Hier erklärte Bürgermeister Josef Deichl, dass nach dem neuen Abfallwirtschaftsgesetz alle Böden beprobt werden müssen, damit der Belastungsgrad festgestellt wird. Ansonsten dürfen sie nicht verwandt werden. Diese Regelung ist ein Bundesgesetz, an das sich alle halten müssen. Das Material wird deponiert und beprobt, des darf kein unbeprobtes Material wieder eingebaut werden. Darum muss Füllmaterial angefahren werden.

Ein Bürger mahnte an, dass die einzubauenden Rohre geprüft werden sollen, dass diese keine Beschädigungen aufweisen - was die örtliche Bauaufsicht auch versprach.

Die Sanierung in Rottendorf läuft erst Am Schulberg und Dorfstraße, dann Hohersdorfer Straße. Die Spülbohrung für die Hauptleitung soll im September erfolgen. Für die Fragen und Anliegen der Bürger stehen Bauleitung und Baufirma immer zur Verfügung.





Aufbau der Notversorgung

Der Plan der Sanierung wird auf der Info-Veranstaltung präsentiert

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.