Josef Kalb dankte bei der Versammlung im Gasthaus Kumeth den Jägern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in allen drei Revieren. Im letzten Jahr wurden mit Unterstützung der Marktgemeinde Waldwege in Ordnung gebracht. Eine Spende erhielt die BRK-Gemeinschaft für die Anschaffung eines Krankentransportwagens. Für die Jagdgenossen spielt die drohende Afrikanische Schweinepest eine Rolle. Deren Verbreitung müsse unbedingt verhindert werden. Dank der entsprechenden Bejagung sei die Wildschweinpopulation eingedämmt worden, so die Jagdgenossen. Im Herbst wurde das Verbissgutachten vorgestellt. "Das hat keine Verschlechterung der Situation ergeben", betonte Kalb. Der Jagdpachtschilling fließt in das Wegebau- und Wildschadenskonto. Ein Teil wird ausbezahlt. Die Kirchenstiftung Saltendorf erhält eine 250-Euro-Spende.
Für das Jagdrevier Saltendorf berichtete Revierpächter Michael Ellert, dass Hasen in den letzten Jahren verschont wurden. Ellert bereitet die geplante Stromtrassenführung Sorgen. Sie durchschneidet das Revier. Auch bei den Baumaßnahmen werde das Revier Saltendorf erheblich gestört. Florian Boch bedauerte, dass im Revier Damelsdorf von 17 Rehen zehn im Straßenverkehr getötet wurden. Wie seine Vorredner sprach auch Heiner Berr von erfüllten Abschusszahlen im von ihm betreuten Revier Friedersdorf.
Zweiter Bürgermeister Alexander Werner betonte, dass die Marktgemeinde gerne die Genossenschaft beim Waldwegebau unterstütze. Sein Dank galt Josef Kalb für dessen im letzten Vierteljahrhundert geleistete Arbeit als Jagdvorsteher. Die Neuwahl erbrachte folgendes Ergebnis. Erster Jagdvorsteher: Georg Meiler, Zweiter Jagdvorsteher: Martin Wagner, Beisitzer: Peter Forster, Stefan Schwarz, Schriftführerin: Marianne Hermann-Ruidisch, Kassenwart: Josef Meier, Kassenprüfer: Reinhold Schlosser, Jakob Mutzbauer. Für Josef Kalb gab es einen Präsentkorb.














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