Bürgerversammlung: Sassenreuth und Neuzirkendorf im Fokus

Im gut gefüllten Gasthaus Biersack in Sassenreuth fand die letzte der diesjährigen Bürgerversammlungen des Markts Kirchenthumbach statt. Dabei ging es um die ehemaligen Gemeinden Sassenreuth und Neuzirkendorf.

Es informieren die Verantwortlichen (von links) Bürgermeister Jürgen Kürzinger, Matthias Kroher (Kasse und Steueramt) und Bauhofleiter Jörg Dollhopf.
von Redaktion ONETZProfil

Bürgermeister Jürgen Kürzinger informierte über den Markt. So betrage die Einwohnerzahl momentan 3218. Das Straßen- und Wegenetz habe eine Länge von fast 63 Kilometer.

Für die Beteiligung am Sassenreuther „Mehrgenerationenspielplatz“ lobte Kürzinger die Bürger. „In vier Wochen ist hier vieles geschafft worden“, sagte der Bürgermeister. Für den Transport von Schulkindern sei ein neuer Bus angeschafft worden, der aber auch für die Belange des Bauhofs verwendet werde. Mit den Kirchenstiftungen im Gemeindebereich arbeite man gut zusammen. So habe man in Kirchenthumbach das Defizit beim Kinderhaus finanziell ausgleichen können. Der Bürgermeister informierte auch über das „First Responder“-Projekt der Feuerwehr Kirchenthumbach. Dort seien mittlerweile 16 Helfer aktiv, die im gesamten Gemeindebereich in Notfällen noch vor den offiziellen Rettungskräften vor Ort sein würden. Man hoffe auf Spenden, da diese Helferinitiative noch ein Einsatzfahrzeug benötigen würde.

Die Gemeinde will vier Geschwindigkeitsanzeiger anschaffen, zwei davon sollen stationär sein. Die anderen beiden würden an verschiedenen Orten den grüne Smiley oder bei zu hoher Geschwindigkeit das unfreundliche rote Gesicht präsentieren, sagte Kürzinger.

Matthias Kroher erläuterte die Zahlen der Kämmerei. Besonderes Gewicht hatten hier die großen Einnahmeblöcke und auf der Ausgabenseite die Investitionen für den Schulhausneubau sowie die überfälligen Investitionen für das Abwasser. Bauhofleiter Jörg Dollhopf listete die Tätigkeiten seiner Mitarbeiter für die Gemeinde auf. Lobend erwähnte er den Thermocontainer, der es bei Asphaltierungsarbeiten ermögliche, den Asphalt restlos verwerten zu können.

Der Christbaum am Turnerplatz habe in diesem Jahr ein so dichtes Astwerk, dass man noch zusätzliche Lichterketten beschaffen müsse. Für das Buswartehäuschen in Tagmanns wurde wie in Burggrub das Fundament betoniert. Die Holzarbeiten erledigte die Firma Reisner. Zu den Nachfragen zur Dorferneuerung teilte Bürgermeister Kürzinger mit, dass die Planungen und der Baubeginn noch in 2020 erfolgen werden. Betroffen sei hier der obere Dorfplatz sowie der Platz neben dem Feuerwehrhaus. Wortmeldungen gab es auch zur genehmigten Dorferneuerungsmaßnahme. Hier sei die Neugestaltung des Kirchplatzes vorgesehen. Enthalten ist auch eine Platzgestaltung in Damelsdorf. Letztendlich wurde noch die Pflasterung einer Gehweglücke beim Neuzirkendorfer Feuerwehrhaus angeregt. Die Gemeindeführung sagte zu, die letzten Unklarheiten zu beseitigen.

Viele Besucher sind ins Gasthaus Biersack zur Bürgerversammlung gekommen.
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.