Im Lokal der Kleintierzüchter tagte die SPD-Kreistagsfraktion. SPD-Kreisvorsitzende Nicole Bäumler berichtete dabei laut Pressemitteilung auch von Vorstandssitzungen auf Kreis- und Unterbezirksebene. Themen dort seien neben den politischen Berichten und der Lage in der Ukraine der noch offene Jahresempfang 2022 sowie die Vorbereitungen auf die Landtagswahl 2023 gewesen. Mit dem Kreisverband Tirschenreuth und dem Stadtverband Weiden sollen nun zeitnah Gespräche im engen Führungskreis stattfinden.
Die Flüchtlingssituation, insbesondere in den Kommunen im Landkreis, wurde auch in der Fraktionssitzung thematisiert und führte zu einer regen Diskussion. Festgehalten wurde laut SPD, dass eigentlich nur über ehrenamtliche Organisation die Situation bewältigt werden könne.
Keine Schwierigkeiten gebe es in den Rathäusern, so die Feststellung der SPD-Bürgermeister. Aber es entstehe auch der Eindruck, dass manchmal über das Ziel hinausgeschossen werde und Aktionismus nicht zu bremsen sei, warf der Eslarner Bürgermeister Reiner Gäbl ein.
Viele Flüchtlinge seien selbst sehr bemüht, betont die SPD. Allerdings gebe es im Bildungsstand große Unterschiede zwischen Bürgern der West- und der Ostukraine. Bemängelt wurde eine fehlende Zusammenstellung, was es für Hilfen gibt, zugleich auf die Homepage des Landkreises mit umfassenden Informationen verwiesen.
Auch wurde festgehalten, dass eine gewisse Neiddebatte dazu führen könne, die Lage kippen zu lassen. Für die SPD gebe eine „guten und keine schlechten Flüchtlinge“, betonte Kreisvorsitzende Bäumler laut Mitteilung dazu. Margit Kirzinger brachte ihre persönlichen Erfahrungen ein und berichtete von Problemen mit Sprachkursen oder mit dem ÖPNV im Landkreis.












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