Bürgermeister Ernst Lenk nannte in seiner Ansprache am Kriegerdenkmal den Ersten Weltkrieg die „Initialzündung zur europäischen Tragödie des 20. Jahrhunderts“. Der Volkstrauertag müsse in der Gegenwart Mahnung für den Frieden sein.
Dazu gehöre auch der Zusammenhalt in Europa, ein gemeinsames Arbeiten an Problemlösungen und die Fortführung des Friedensbildungsprozesses. 73 Jahre leben in einem Land ohne Krieg sei Anlass zur Dankbarkeit, vor allem aber, dass Kinder in ganz Deutschland in einer freiheitlich verfassten Demokratie aufwachsen können, betonte das Gemeindeoberhaupt. Jeder siebte Mann in Bayern, der von 1914 bis 1918 Kriegsdienst leistete, ist gefallen oder wurde vermisst. Dabei blieb allein in Bayern eine Generation auf dem Schlachtfeld oder kehrte verwundet, traumatisiert oder als Invalide in seine Heimat zurück. Allein dieser Blick zurück müsse die Erinnerung wach halten, betonte Lenk. Am Kriegerdenkmal erinnert eine Tafel mit Namen an die Toten der Gemeinde in diesen Jahren, aber auch an die des Zweiten Weltkriegs.
Luis Fritsch verlas das Totengedenken. Gemeinsam mit Hauptmann Hans-Jürgen Gmeiner legte Bürgermeister Ernst Lenk am Kriegerdenkmal einen Kranz nieder. Die Pirker Blechmusi und der Männergesangverein Frohsinn umrahmten die Feier. Die Vereine gaben mit neun Fahnenabordnungen der Gedenkfeier einen würdigen Rahmen.

















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