03.07.2020 - 12:23 Uhr
SchlammersdorfOberpfalz

Abwasserzweckverband Schlammersdorf-Vorbach unter neuer Führung

Ein Stabwechsel an der Spitze des Abwasserzweckverbandes (AZV) Schlammersdorf-Vorbach wird in der konstituierenden Sitzung des Zweckverbandes vollzogen. An der Spitze stehen die neuen Oberhäupter der beiden Gemeinden.

Durch die Veränderungen im Zuge der Kommunalwahl änderte sich auch die Spitze des Abwasserzweckverbandes Schlammersdorf-Vorbach. Im Bild (von links), Werner Roder (bisheriger stellvertretender Vorsitzender), der neue Verbandschef Johannes Schmid, dessen Vorgänger Gerhard Löckler und Alexander Goller, der neue Stellvertreter des Verbandsvorsitzenden.
von Hubert BrendelProfil

Zum neuen Vorsitzenden wurde im Bürgerhaus der Schlammersdorfer Bürgermeister Johannes Schmid gewählt, zum neuen Stellvertreter sein Vorbacher Amtskollege Alexander Goller.

Als bisheriger und langjähriger – seit 2002 - Verbandsvorsitzender warf der ehemalige Bürgermeister Gerhard Löckler einen Blick auf die Entwicklung der Abwasseranlage. Die Planungen dafür reichten zurück bis ins Jahr 1970, erinnerte er. Der Spatenstich erfolgte am 22. Juni 1994, nachdem acht Jahre zuvor die beiden Kommunalparlamente zu dem Ergebnis kamen, aus wasserwirtschaftlichen und Kostengründen eine gemeinsame Abwasseranlage zwischen Oberbibrach und Moos zu errichten.

Dies war zugleich Anlass, im Jahr 1987 den Abwasserzweckverband (AZV) Schlammersdorf-Vorbach zu gründen. Diesen bezeichnete der bisherige Verbandsvorsitzende als „das unbekannte Wesen“: "Viele wissen nicht, was dahintersteckt; Hauptsache, es läuft", sagte Löckler. „Bisher ist es gelaufen und die aufgetretenen Probleme konnten immer schnell gelöst werden, ohne dass weder die Einleiter betroffen warenn noch das Wasserwirtschaftsamt eingeschaltet werden musste“, so sein Fazit zu der im Jahr 1996 eingeweihten Kläranlage, die seit 2010 unter der Betriebsführung der Stadtwerke Grafenwöhr steht.

Anerkennende Worte für die hervorragende Zusammenarbeit galten seinem Stellvertreter, dem ehemaligen Bürgermeister der Gemeinde Vorbach, Werner Roder. „Er ist speziell in vertragsrechtlichen Angelegenheiten stets der erste Ansprechpartner gewesen“, hob Löckler hervor und überreichte als Dank einen Rosenstock.

Der bisherige stellvertretene Verbandsvorsitzende dankte ebenfalls für die Zusammenarbeit. Es sei stets reibungslos verlaufen, wenn Verbesserungen herbeizuführen waren, unterstrich Roder und verdeutlichte, dass die Wasserver- und -entsorgungsanlagen für beide Kommunen sehr wichtig seien.

Zügig und reibungslos wurden die weiteren Tagesordnungspunkte der konstituierenden Sitzung abgearbeitet. In voneinander getrennten geheimen Wahlen wurde jeweils einstimmig Bürgermeister Johannes Schmid (Schlammersdorf) zum neuen Zwecksverbandsvorsitzenden und Bürgermeister Alexander Goller (Vorbach) zu dessen Stellvertreter gewählt.

Einer allgemeinen Dienstreisegenehmigung für den Verbandsvorsitzenden und seinen Stellvertreter sowie der Anerkennung triftiger Gründe für die Verwendung von Privatfahrzeugen wurde ohne Einwände die Genehmigung erteilt. Zugestimmt wurde ebenso einer Verbandssatzung mit einer geringfügigen Veränderung gegenüber dem bisherigen Regelwerk.

Der Erlass einer Geschäftsordnung für die Verbandsversammlung erfolgte ebenfalls einstimmig, gleiches gilt für eine Satzung über die Entschädigung für ehrenamtliche Tätigkeiten im Zweckverband. Darin sind ein Sitzungsgeld in Höhe von 15 Euro festgelegt sowie eine Entschädigung von 50 Euro pro Monat für den Vorsitzenden und seinen Stellvertreter.

Abschließend wurde beschlossen, dass sich der Rechnungsprüfungsausschuss des Zweckverbandes aus drei Verbandsmitgliedern sowie deren Stellvertreter mit namentlicher Bestellung zusammensetzt. Die Bestellung von Johann Wiesnet zum Vorsitzenden des Gremiums erfolgte einstimmig.

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