14.06.2020 - 11:55 Uhr
Schlicht bei VilseckOberpfalz

Zwei neue Einsatzfahrzeuge für die Feuerwehr Schlicht

Ein denkwürdiger Tag für die Feuerwehr, so betitelte Vilsecks Bürgermeister Hans-Martin Schertl die Ankunft der neuen Einsatzfahrzeuge. Dann brausten sie schon heran.

Kommandant Stefan Geier (Zweiter von links) und seine Kameraden zusammen sich bei Bürgermeister Hans-Martin Schertl (Dritter von links) und Pfarrvikar Hrudaya Kumar Madanu (Mitte) vor den beiden neuen Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr Schlicht.
von Jürgen MaschingProfil

Es war ein denkwürdiger Tag in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Schlicht. Denn sie bekamen zwei neue Einsatzfahrzeuge sozusagen geliefert. Viele Kameraden warteten bei nicht gerade angenehmen Wetter auf die beiden Fahrzeuge, das Mittlere Löschfahrzeug (MLF) und den Gerätewagen Logistik (GW-L1), die von Stefan Geier, Markus Heuberger, Günter Schraml, Christian Hammer, Josef Ströhl und Stefan Wismeth aus Görlitz abgeholt wurden. Die sechsköpfige Besatzung war zwei Tage lang in Görlitz, um sich auf die beiden neuen Fahrzeuge einweisen zu lassen. Mit leichter Verspätung trafen sie dann unter Begleitung der beiden alten Fahrzeuge am Feuerwehrgerätehaus Schlicht ein.

Bürgermeister Hans-Martin Schertl betonte die Wichtigkeit einer guten Ausrüstung für die junge Truppe aus Schlicht. Am 9. Januar 1990 war die Einweihung des letzten Fahrzeuges bei der Feuerwehr Schlicht. „Die Gesamtkosten für das MLF betrugen rund 251 000 Euro, dazu gibt es eine staatliche Förderung rund 51 000 Euro“, so der Bürgermeister. Für den GW-L1 betrugen die Kosten 171 000 Euro, davon wurde 33 600 Euro gefördert. „Die Beschlüsse dazu im Stadtrat waren einstimmig. Wir haben immer ein offenes Ohr für unsere Feuerwehren“, so Schertl am Ende seiner Rede. Auch Kreisbrandinspektor Christof Strobl überbrachte die Grüße der Kreisbrandinspektion und wünschte allezeit gute und sichere Fahrt. Dass dies auch gesichert ist, segnete Pfarrvikar Hrudaya Kumar Madanu die beiden neuen Fahrzeuge.

Die Daten für das MLF: MAN TGL 8.220 nach neuer Norm mit 9T Gesamtgewicht, 220 PS, Automatikgetriebe -Beladung: Normbeladung, Waldbrandrücksäcke, THL Zusatzbeladung (Rettungssatz, Zylindersatz, Greifzug, Paratech Abstützsystem, Rettungssäge, Sperrwerkzeug/Türöffnungssatz -Löschwassertank 1000 Liter, integrierte Schaumzumischanlage 100 Liter, FPPN 10/2000 -Vollpneumatischer Lichtmast.

Die Daten für den GW-L1: IVECO Daily 70.210 Himatic Facelift, 7,2T Gesamtgewicht, 210 PS, Automatikgetriebe, Beladung: Absperrmaterial in den Unterbaukästen, Feuerlöscher (CO2,Pulver) in Feuerlöscher Kästen am Fahrzeugrahmen, Einbauregal an der Stirnwand mit; Normbeladung, Überdrucklüfter, Rettungsrucksack, Teleskopleiter, Sichtschutzwand, Arbeitsplatte mit Stromeinspeisung 230V, Wechselklamotten, Atemschutzgeräteträger, Getränke, Bierbankgarnitur, Werkzeugkasten, Markise seitlich am Aufbau, Standheizung in der Kabine und im Kofferaufbau, Videoüberwachungssystem mit Gegensprechanlage und Funkübertragung im Kofferaufbau, Vollpneumatischer Lichtmast, Rollwägen; RW Tragkraftspritze, RW THL, RW Ölsperre, RW Ölspur, RW Unwetter 1, RW Unwetter 2, RW ÖS (Ölschaden), RW Atemschutz, RW Beleuchtung, RW Waldbrand/Flächenbrand, RW Sonstiges.

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Kommandant Stefan Geier bedankte sich am Ende noch einmal bei der Stadt Vilseck für das immer offene Ohr. Ebenso danke er der Kreisbrandführung, die seinem Team immer unterstützend zur Seite stand. Danach konnten die vielen Gäste die neuen Einsatzfahrzeuge inspizieren.

Pfarrvikar Hrudaya Kumar Madanu segnete die beiden neuen Fahrzeuge.
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