Mit einem Festakt wurde der Radweg von Schmidmühlen bis zur Gemeindegrenze bei Schwarzmühle freigegeben. Auch wenn wegen des regnerischen und windigen Wetters die Radler alle zu Fuß gekommen waren, war das Interesse der Bürger groß. Denn der Radwegeausbau ist für Schmidmühlen und die Region etwas Besonderes. Das Radwegestück wurde auf seiner gesamten Länge von 3,7 Kilometern fast überall auf drei Meter Breite ausgebaut. Dazu kommt links und rechts nochmals jeweils ein halber Meter befestigter Bankett-Streifen.
Zusammen mit Bürgermeister Peter Braun durchschnitten Landrat Richard Reisinger, Landtagsabgeordneter Harald Schwartz sowie Bauoberrat Stefan Noll und Straßenbau-Bereichsleiter Tobias Bäumler, beide vom Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach, das rote Band als symbolische Freigabe des ausgebauten Radweges. Doch vor dem „Scherenschnitt“ bat Pfarrer Werner Sulzer um eine allzeit unfallfreie Fahrt auf dem Radweg.
Bei dem Festakt merkte Bürgermeister Peter Braun an: "Mit dem Ausbau dieses Radwegs geht nicht nur für die Schmidmühlener ein langgehegter Wunsch in Erfüllung." Der schlechte Zustand der Trasse sei vor vier Jahren nicht mehr der Beste gewesen, weswegen man sich für den Ausbau entschieden habe, sagte Braun. Vor gut drei Jahren hätten die detaillierten Planungen begonnen. Die Bauzeit selbst habe lediglich vier Monate gedauert. Große Verdienste um die Umsetzung des die Staatsstraße begleitenden Radweges hätten sich neben Straßenbauamt und Politik die den Bau ausführende Firma Ruider aus Neukirchen-Balbini und die Besitzer der Grundstücke entlang des Weges erworben. In der Endabrechnung werde man unter 800.000 Euro Gesamtkosten bleiben können, sagte Bürgermeister Peter Braun.
Landrat Richard Reisinger bezeichnete es eine sehr kreative Aufgabe, diesen Radweg auszubauen. Ebenso wie Landtagsabgeordneter Harald Schwartz sprach er von einer Ideallösung für die Verbesserung des Radwegenetzes in der Region. Für diesen eine Staatsstraße begleitenden Radweg bekomme die Marktgemeinde Schmidmühlen Fördermittel in Höhe von 87,5 Prozent zugewiesen.
Wie Peter Prasch von den UTE-Ingenieuren aus Regensburg informierte, umfassten die Oberbodenarbeiten 1100 Kubikmeter Material, die Erdarbeiten 1700 Kubikmeter. Zur Bodenstabilität wurden 450 Kubikmeter Kalk-Zement-Gemisch eingebaut. Der Boden wurde auf 4500 Quadratmetern verbessert. Die eingebaute Schottertragschicht umfasst 16.500 Quadratmeter, die Asphaltdeckschicht 11.500 Quadratmeter.
Geht es nach den Planungen des Straßenbauamts Amberg-Sulzbach und der Marktgemeinde Hohenburg, erfolgt der Lückenschluss des Radweges zwischen dem Weiler Schwarzmühle und Adertshausen im Gemeindegebiet von Hohenburg im Jahr 2023.
"Mit dem Ausbau dieses Radwegs geht nicht nur für die Schmidmühlener ein langgehegter Wunsch in Erfüllung."
















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