90 Jahre und immer noch agil – so feierte Joseph Vogl aus Schmidmühlen in den vergangenen Tagen im Kreise seiner Familie seinen Geburtstag. Als drittes Kind von vier Geschwistern ist Vogl in Schmidmühlen aufgewachsen. Er ging im Ort zur Schule und erlernte zunächst in Harschhof das Handwerk des Müllers. Ein Handwerk, das damals auch schon in seinem Heimatort ein aussterbender Beruf gewesen war. Dies war auch der Grund, dass er seinem erlernten Beruf in einer Mühle in der Nähe von Ludwigsburg weiter nachging.
Zurück in seiner Heimat arbeitete Vogl als Baumaschinenführer im Zementwerk in Burglengenfeld. Einige Jahre war er am Gleisbau in Nürnberg beschäftigt und seine letzte Arbeitsstelle vor der Pensionierung war der Steinbruch in Vilshofen gewesen. Er weiß noch von der Zeit, als die Bahnstrecke von Amberg im Vilstal bis nach Schmidmühlen führte. Wie der Jubilar zu erzählen weiß, ist der Steinbruch in Vilshofen ein großer Materiallieferant für die Schwerindustrie in der Region und später im regionalen Straßenbau gewesen.
Schicksalsschlag nach 64 Jahren
Einen schweren Schicksalsschlag war für ihn nach 64 Jahren der Tod seiner Ehefrau Hildegard im August 2022. Zu seinem Tagesablauf gehören auch heute noch kleiner handwerkliche Arbeiten und diese und jene Dinge, die es „rund um das Haus“ zum Verrichten gibt.
Zu seinem Ehrentag gratulierten ihm seine Kinder Silvia, Roland und Josef sowie Enkel und drei Urenkelkinder. Für den Markt Schmidmühlen gratulierte Bürgermeister Peter Braun. Die Grüße der Pfarrei St. Ägidius überbrachte Pfarrer Norbert Große. Zu den weiteren Gratulanten gehörten der Heimat und Volkstrachtenverein, der seinem Ehrenmitglied die Aufwartung machte. Geburtstagsgrüße übermittelten Landrat Richard Reisinger und der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder mit einer Glückwunschadresse sowie viele Verwandte, Freunde und Bekannte aus der Nachbarschaft.













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