Schmidmühlen
07.02.2022 - 09:11 Uhr

Jugendforum Schmidmühlen bilanziert Corona-bedingte Veranstaltungsausfälle

Pandemie-bedingt lief in den vergangenen Monaten bei vielen Vereinen in der Marktgemeinde Schmidmühlen die Jugendarbeit nicht wie geplant. Das Jugendforum bot eine Plattform, um über die Situation zu diskutieren.

Gut angenommen worden sind im vergangenen Jahr die Veranstaltungen des Schmidmühlener Ferienprogramms. Archivbild: pop
Gut angenommen worden sind im vergangenen Jahr die Veranstaltungen des Schmidmühlener Ferienprogramms.

Es war nicht anders zu erwarten: Corona schränkte auch im zweiten Jahr die Vereins- und Jugendarbeit der Vereine weitgehend ein oder brachte sie teilweise ganz zum Stillstand. Die langfristigen Folgen für die Vereine werden sich wohl erst in einigen Jahren zeigen. Dennoch konnten einige Gruppierungen beim Jugendforum vermelden, dass die Jugendarbeit teilweise wieder angelaufen ist. Dieser Erfahrungsaustausch lief als „Hybridveranstaltung“, also sowohl online als auch als Präsenzveranstaltung im Hammerschloss-Stadel. Moderatorin dabei war die Jugendbeauftragte Paula Weigert.

Neben einer Bestandsaufnahme stand bei dieser Veranstaltung auch ein Rückblick auf das Ferienprogramm 2021 auf dem Programm, das die Jugendbeauftragten und die Vereine trotz der angespannten Situation auf die Beine stellen konnten. Demnach konnten im vergangenen Jahr fast alle Veranstaltungen abgehalten werden. An den 20 Angeboten nahmen insgesamt knapp 200 Kinder und Jugendliche teil, nicht dazu gezählt die Teilnehmer im Skaterpark.

Unterm Strich ergab sich wieder ein sehr buntes und abwechslungsreiches Programm, das von Kreativveranstaltungen über sportliche Betätigung wie Fußball bis hin zum Brotbacken, Wanderungen oder auch Naturerkundungen reichte. Die beiden meistbesuchten Veranstaltungen waren „Xund ins Leben“ und der Skaterpark im Bauhof. Letzterer war an jedem Tag bestens besucht, und zwar von allen Altersgruppen. Die Skateranlage werde wohl auch heuer in Schmidmühlen stationiert, kündigte Bürgermeister Peter Braun an. Auch „Xund ins Leben“ werde wieder einen festen Platz im Ferienprogramm haben. Insgesamt bestanden, so das Resümee, für die Altersgruppe zwischen 12 und 18 Jahren wenige Angebote. Dies will man für heuer „im Auge behalten“.

Für das Ferienprogramm 2022 wurden beim Jugendforum bereits die Eckpunkte besprochen. Unbedingt solle „ein Erleben und ein Erkunden der Heimatgeschichte“ mit aufgenommen werden, bat Barbara Schönfeld, die Jugendleiterin der Vilstalschützen Emhof. Dies wäre ihrer Meinung eine großartige Bereicherung. „Dickes Lob“ gab es dabei für die beiden Jugendbeauftragten, die trotz der schwierigen Situation ein großartiges Ferienprogramm zusammengestellt hätten.

Der Dank von Bürgermeister Peter Braun galt auch den Vereinen, "die sich unentwegt um das Gemeinwohl engagieren". Auch heuer werde es eine Jugendförderung geben, kündigte er an. Corona-bedingt reiche ein formloser Antrag. Sollte bei regulärer Antragstellung ein höherer Zuschuss möglich sein, könne der Antrag wie bisher eingereicht werden. Mit dieser unbürokratischen Maßnahme wolle der Markt seine Vereine unterstützen, so der Bürgermeister.

 
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