03.06.2020 - 11:45 Uhr
SchmidmühlenOberpfalz

Lauterachsteg zum Hammerschlossareal freigegeben

Der neue Lauterachsteg zum Hammerschlossareal ist offiziell freigegeben. Im Beisein des Marktrats durchschnitten Bürgermeister Peter Braun zusammen mit seinen beiden Stellvertretern Martin Bauer und Mathias Huger das obligate Band.

Der Steg über die Lauterach wurde in den vergangenen Tagen offiziell freigegeben. Die Bürgermeister Peter Braun, Martin Bauer und Mathias Huger hatte die Ehre, das Band zu durchschneiden. Mit dabei (Dritter von links) Architekt Michael Dittmann und (Zweiter von rechts) Landschaftsarchitekt Christopher Trepesch zusammen mit den Mitgliedern des Marktgemeinderates.
von Paul BöhmProfil

Mit dabei bei der Freigabe des neuen Lauterachstegs in Schmidmühlen waren auch Architekt Michael Dittmann und Landschaftsarchitekten Christopher Trepesch, beide aus Amberg. "Jetzt ist noch ein passender Name gesucht", informierte Bürgermeister Peter Braun.

Wie Braun informierte, wurden die Tiefbaumaßnahmen vom Schmidmühlener Bauunternehmer Christoph Hummel ausgeführt. Die Stahlkonstruktion des Fußgängersteges hat die Stahl- und Metallbaufirma Mühlbauer aus Furth im Wald angefertigt. Unterstützt wurden die Arbeiten von den Mitarbeitern des gemeindlichen Bauhofes, sagte Bürgermeister Peter Braun. „Ich sage allen Dank, die sich in dieses kleine, aber wichtige Brückenbauwerk mit eingebracht, haben. Mitte Februar 2020 wurde mit den Erdbauarbeiten begonnen und mit der Fertigstellung der Brücke liegen wir gut im Terminplan für die Arbeiten.“

Der Fußweg sei hergerichtet, die Uferbefestigung abgeschlossen und auf der anderen Seite der Lauterach seien Flächenausgleichsmaßnahmen mit Anpflanzungen gemacht worden. Im Brückenkörper sei auch eine Rohrleitung für den Fernwärmeanschluss verlegt worden.

Zur Gestaltung des Uferbereiches habe man Steinplatten aus den verschiedenen heimischen Baustellen der vergangenen Jahre in Schmidmühlen zur Lauterach hin verlegt, so Braun weiter.

Lauterachsteg in Schmidmühlen als zweiter Zugang zum Hammerschloss und zum Schlossstadel

Schmidmühlen

Die Kosten der etwa 19 Meter langen Stahlkonstruktion einschließlich der Fundamente bezifferte der Bürgermeister auf etwa 100 000 Euro. Die veranschlagten Kosten für den Wegebau, Ausgleichsmaßnahmen und die Uferbefestigung liegen bei etwa 50 000 Euro. Die Baumaßnahme war sowohl mit dem Landesamt für Denkmalpflege als auch mit dem Wasserwirtschaftsamt abgestimmt. Die Schmidmühlener dürfen sich auch über eine Förderquote von etwa 80 Prozent der Maßnahme freuen.

Jetzt sind Namen und Ideen gesucht, wie man die Brücke benennen sollte, sagt Bürgermeister Peter Braun. „Dazu können Vorschläge aus der Bürgerschaft bei der Gemeindeverwaltung eingebracht werden.“

Ein Blickfang sind die Steinplatten aus verschiedenen Baustellen in Schmidmühlen der vergangenen Jahre. Wie eine überdimensionale Lauterachmuschel fügen sie sich an die Böschung zum Wasser hin.
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