30.08.2020 - 11:26 Uhr
SchmidmühlenOberpfalz

Marktgemeinde Schmidmühlen will Seniorenarbeit forcieren

Der Bogen bei der vergangenen Sitzung des Ausschusses für Jugend, Kultur und Senioren des Marktes Schmidmühlen spannte sich von der Jugend über die Heimatgeschichte bis hin zu den Senioren – es war ein umfangreiches Programm.

Das Ferienprogramm war ein Punkt bei der Kulturausschusssitzung. Einer der ersten Höhepunkte war der Kinonachmittag des Trachtenvereins im Schlossstadel.
von Autor POPProfil

Rund drei Stunden tagte der Ausschuss für Jugend, Kultur und Senioren der Marktes Schmidmühlen, voraus ging ein Ortstermin. Mit Beginn der neuen Wahlperiode hat der Markt auch zwei neue Jugendbeauftragte: Anna-Lena Braun und Paula Weigert. Ihre erste Aufgabe war es, ein Ferienprogramm zu organisieren. "Dies war in dieser Corona-Zeit nicht einfach", wie Anna-Lena Braun berichtete. Viele Vereine mussten sich ausklinken, dennoch hat man gemeinsam mit den Vereinen der Gemeinde und der Pfarrei ein ansehnliches Programm ausgearbeitet, das sich sehen lassen kann und von den Kindern und Jugendlichen auch gut angenommen wird. Das Programm kann auf der Homepage des Marktes Schmidmühlen eingesehen werden. Anmeldefristen sowie das Hygienekonzept sind zu beachten. Es werden bis Ferienende noch einige Veranstaltungen angeboten. Braun berichtete auch von der Sitzung des Jugendforums, die bereits im Vorfeld stattfand. Ein großes Projekt wird die Erfassung von Organisationsstrukturen und Angeboten von Vereinen in Punkto Jugendarbeit sein, die als Portfolio von den Vereinen ausgefertigt werden sollen. "Sehr viele Vereine in Schmidmühlen bieten qualifizierte Jugendarbeit an, die man auch darstellen möchte, fasste Braun das Projekt zusammen.

Seniorenarbeit breiter aufstellen

Ein gewichtiger Punkt der Sitzung war die Seniorenarbeit, die die beiden Seniorenbeauftragten Christine Werner und Rita Geitner auf eine breite Basis stellen möchten. Vor der Corona-Krise bot man regelmäßig im Monat eine Veranstaltung an, die durchaus gut angenommen wurden. Im September lud der Markt zu Seniorennachmittagen jeweils bei den Kirchweihfesten in Schmidmühlen und Emhof ein, im Dezember gab es eine gemeinsame Adventsfeier von Gemeinde, Pfarrei und der Pateneinheit der Bundeswehr. Auch was das Beratungsprogramm anbelangt, ist man gut aufgestellt, hieß es. Hier erwähnte Markträtin Christine Werner das Seniorenmosaik des Naturparks Hirschwald, verschiedene Beratungsstellen, aber auch den VdK-Ortsverband Schmidmühlen, der ebenfalls "unglaublich wertvolle Hilfe und Beratung" leistet. "Auch die Nachbarschaftshilfe unter der Verantwortung der Pfarrei St. Ägidius ist eine bewährte Institution, die nicht mehr aus dem Gemeindeleben wegzudenken ist. Dennoch sollen in den nächsten Jahren weitere Impulse hinzukommen", so Werner. Welche, darüber beriet der Ausschuss. Schließlich will man auf eine bereits bewährte Form in der Gemeinde zurückgreifen und ähnlich dem Jugendforum ein Seniorenforum einberufen, mit allen Vereinen und interessierten Gruppen. Der Markt erhofft sich hier neue Ideen, die die bestehenden Strukturen stärken und ergänzen sollen. Angedacht ist eine Sitzung im November, vorher soll der der Ausschuss nochmals beraten.

Gedenken an das Kriegsende

Zum Programm gehörte auch das Kriegsende in Schmidmühlen. Hier plant der Markt in Abstimmung mit der Pfarrei eine Gedenkveranstaltung im Friedhof sowie die Errichtung einer kleinen Erinnerungsstätte. Über die Lokalität beriet der Ausschuss bei einem Ortstermin. Auch hierüber und über den konkreten Ablauf wird der Kulturausschuss nochmals tagen.

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