Dabei wurde der Landkreis Neumarkt als Beispiel dafür genannt, wie es besser funktionieren kann: Denn die Bypass-Route (Umgehung) für Militärverkehr von Grafenwöhr nach Hohenfels ist dort bereits gut ausgeschildert. "Die Zusatzbeschilderung für den Kolonnenverkehr hat für klare Fahrrouten gesorgt", lobte Bürgermeister Bernhard Graf aus Hohenfels die neue Ausschilderung im Landkreis Neumarkt, speziell im Hohenfelser Bereich.
Im Vilstal dagegen sieht es in Sachen Wegweiser noch mager aus. Wie Markus Perpeet vom Bundesforstamt und Schmidmühlens Bürgermeister Peter Braun berichteten, kommt es öfter vor, dass einzelne Militärfahrzeuge und kleinere Kolonnen auf ihrer Fahrt in den Übungsplatz Hohenfels versuchen, über das Tor Schmidmühlen in das Militärgelände zu gelangen. Lediglich ein Hinweisschild "Emhof Gate" findet man an der Ortseinfahrt nach Schmidmühlen, mehr aber nicht.
Da wäre eine bessere Ausschilderung mit einem Hinweis auf die Bypass-Route sicher nötig, regte Braun an. Zumal das Tor in Emhof meist nur bei größeren Truppenbewegungen oft nur stundenweise geöffnet wird. Deshalb kommt es vor, dass Militärfahrzeuge hier vor verschlossener Tür stehen.
Ein Lösungsvorschlag
Oberstleutnant Brian McCarthy hatte einen Lösungsvorschlag parat. Dazu gehört, dass die Ausschilderung im Vilstal erneut auf den Prüfstand kommen soll. Eventuell "verfranzte" Fahrer würden künftig nicht mehr wie bisher vom Tor 3 zurück in den Ort geschickt, sondern in den Truppenübungsplatz eingelassen und überprüft. Dies gelte auch für die Fahrzeuge von Nato-Partnern und befreundeten Nationen, versicherte McCarthy gegenüber Braun.
















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