19.11.2021 - 15:15 Uhr
SchmidmühlenOberpfalz

Sportschützen Schmidmühlen tätigen große Investitionen

Trotz der Pandemie konnten die Mitglieder der Sportschützen Schmidmühlen, wenn auch mit Abstrichen, trainieren. Die beiden Sportleiter Erwin Koller und Werner Raschke leiteten das Training.
von Autor POPProfil

Die Corona-Pandemie traf auch die Schmidmühlener Sportschützen hart. Aber der Verein machte das Beste daraus: Er investierte in eine neue Schießanlage. In einer harmonischen Jahreshauptversammlung ließ der Verein das vergangene Jahr Revue passieren. Wie Schützenmeister Josef Popp erklärte, hätten der Lockdown und verschiedene Auflagen im Sportbereich – für den Indoor-Sport galten in den vergangenen Monaten besonders strenge Regelungen – den Schützen durchaus zu schaffen gemacht. So hätten keine Wettkämpfe ausgetragen beziehungsweise zu Ende gebracht werden können.

Josef Popp hob hervor, dass die Sportschützen diese Zeit für eine der größten Investition seit dem Bau des Schützenheims, der 1993 abgeschlossen worden sei, genutzt hätten, nämlich für die Modernisierung der Luftdruckschießstände mit elektronischer Trefferauswertung. Der Schützenmeister gab einen detaillierten Überblick über die Arbeitsstunden und die Finanzierung. Insgesamt leisteten die Mitglieder nach seinen Angaben 104 Facharbeiter- und 138 Helferstunden. Die Arbeiten starteten am 7. August und endeten am 19. September vergangenen Jahres. Es folgten die Abnahme durch den Schießstandsachverständigen und die Freigabe durch die Firma DISAG. Die gesamte Anlage kostete rund 30 000 Euro, die mit knapp 31 000 Euro an Zuschüssen und Spenden recht gut gegenfinanziert werden konnte.

Stellvertretend für alle Helfer dankte der Schützenmeister den Mitgliedern Helmut Döberl, Michael Döberl und Stefan Raschke, die mit Abstand die meisten Stunden in die Installationsarbeiten investiert hätten. Ein besonderer Danke galt der Marktgemeinde Schmidmühlen, die 10 000 Euro zu diesem Projekt beigesteuert habe. Leider habe der Stand nur wenige Wochen genutzt werden können, bedauerte Popp, denn der lange Lockdown habe den Schießbetrieb quasi unmöglich gemacht. Aufgrund der Auflagen für Schießstand und Schützenheim sei der Trainingsauftakt erst im Sommer dieses Jahres erfolgt, und dies auch nur eingeschränkt. Popp erwähnte auch die Rundumsanierung des Schützenheims, die rund 1200 Euro gekostet und etwa 150 Stunden in Anspruch genommen habe. Hier dankte der Vorsitzende stellvertretend für alle Helfer Vinzenz Metschl und Ditmar Kern, die einen Großteil der Stunden abgeleistet hätten.

Trotz der enormen Ausgaben blieb der Kassenstand stabil, wie aus dem Kassenbericht von Regina Koller hervorging. Bürgermeister Peter Braun dankte den Schützen für ihre ausgezeichnete Vereinsarbeit. "Die Investition wird sich sicher auszahlen. Das Geld ist gut angelegt", sagte er.

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