Glimmer und Glanz, tolle Gardetänze und gute Stimmung beherrschten neben viel farbenprächtiger Maskerade die ausklingende Faschingssaison beim Wildererball im Schloss-Stadl in Schmidmühlen. Ausgiebig nutzten die Ballbesucher am letzten Faschingswochenende den Ball, der mittlerweile wohl zu den beliebtesten Bällen im Unteren Vilstal zählt. Im Mittelpunkt stand das Faschingskomitee samt Hofstaat und Garden. Zusammen mit der Musik der „Brezensalzer“ war dies die richtige Dosierung aus Frohsinn, Tanz- und Unterhaltungsmusik, mit Schunkelrunden und Schlagern zum Mitsingen. Man freute sich über gute Laune in allen Ecken.
Den Auftakt machten das Prinzenpaar mit ihrer Lieblichkeit Laura I. und Prinz Lukas I. mit dem Ehrenwalzer. Komitee-Präsident Fabian Simon hieß dazu die Ballbesucher mit einem dreifachen „Schmidmühlen Oho“ willkommen, und dann war auch schon die Jugendgarde auf der Tanzfläche zu sehen, die mit ihrem Showtanz den Rocklegenden längst vergangener Zeit ihre Referenz erwies. Einstudiert hat den Showtanz der Jugendgarde wieder Christina Karl, die jahrelang Teil der großen Garde gewesen war.
Zwischen Oktoberfestival und Tausendundeiner Nacht
Die Prinzengarde bot beim Gardetanz ein gewohnt tolles Bild in den rot-weißen Kostümen. Unter dem Motto „Oktoberfestival“ fegten die Gardemädels um Melissa Baier mit ihrem Showtanz ein letztes Mal über das Parkett des Schloss-Stadls. Zu späterer Stunde sorgte das Männerballett des Elferrates unter dem Motto „Tausendundeine Nacht“ für Furore. Es waren großartige Leistungen, mit denen die Garden des Faschingskomitees und das Männerballett ihre Spitzenstellung im Ostbayerischen Faschingsverbund untermauert haben, Elferratsmitglied Marco Deml durfte sich sogar über die Verleihung des Ehrenordens des Landesverbandes Ostbayerischer Faschingsgesellschaften freuen.
Die Idee des Wilderer-Balls wurde vor Jahren von Emhof nach Schmidmühlen gebracht, als die Schmidmühlener Faschingsszene eine Pause einlegte. Mittlerweile hat sich der Wilderer-Ball neben dem großen Komiteeball zu einem Selbstläufer entwickelt. Das Motto lautet auf jeden Fall: Sehen und gesehen werden. Wie lange die Wilderer-Nacht gedauert hat, war nicht zu erfahren. Aber eine Schmidmühlener Weisheit sagt dazu: „Wenn man zu früh heimgeht, weiß man nicht, wie die Sache ausgegangen ist.“

















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