16.06.2020 - 10:18 Uhr
SchnaittenbachOberpfalz

BRK-Kreisverband Amberg-Sulzbach würdigt Blutspender als Helden des Alltags

Auch während der Coronakrise werden in Bayern pro Tag rund 2000 Blutspenden für die Versorgung von Verletzten und Kranken benötigt. „Blutspender sind Helden des Alltags, sie retten Leben“, macht Elfriede Auer vom BRK-Kreisverband bewusst.

Elfriede Auer vom BRK-Kreisverband Amberg-Sulzbach (Dritte von links) zeichnet in Schnaittenbach in Anwesenheit des ehemaligen Bürgermeisters Josef Reindl (rechts) langjährige Blutspender aus (von links): Gerald Dagner, Alois Götz, Bernhard Büller, Johann Birner, Robert Waldenmayer, Ludwig Dotzler, Robert Dorner, Claudia Wächter, Alfred Rubenbauer, Renate Pirzer und Manfred Dagner.
von Adele SchützProfil

Die Ansprechpartnerin für Blutspenden beim Bayerischen Roten Kreuz im Bereich Amberg- Sulzbach war nach Schnaittenbach gekommen, um dort Menschen für 50, 75, 100 und 125 Blutspenden auszuzeichnen und deren bürgerschaftliches Engagement mit einer Urkunde und einer Ehrennadel zu würdigen. „Durch ihre regelmäßige Blutspende zeigen Sie, dass Sie Verantwortung für ihre Mitbürger übernehmen. Für Sie ist es eine echte Bürgerpflicht, regelmäßig Ihr Kostbarstes, Ihr Blut, für andere zu geben“, betonte Elfriede Auer. Die gute Tat stehe dabei im Vordergrund. Blutspenden bedeute gelebte Solidarität mit den Mitmenschen. „Blutspender haben Vorbildfunktion und gelten als Hoffnungsträger“, betonte sie.

Auch in Coronazeiten Blut spenden

Amberg

Auch das medizinische Versorgungssystem ist nach Aussagen Auers bei schweren Verletzungen und lebensbedrohlichen Krankheiten ohne Blut nicht funktionsfähig. Viele Operationen, Transplantationen und die Behandlung von Krebspatienten seien nur dank moderner Transfusionsmedizin möglich. Statistisch gesehen wird laut Auer das meiste Blut inzwischen zur Behandlung von Krebspatienten benötigt. Dahinter folgten Erkrankungen des Herzens, Magen- und Darmkrankheiten, Sport- und Verkehrsunfälle. „Jeder Dritte von uns ist mindestens einmal im Leben auf das Blut anderer angewiesen“, stellte Elfriede Auer heraus.

Sie zeichnete in Anwesenheit des ehemaligen Bürgermeisters Josef Reindl aus: für 50 Blutspenden: Renate Pirzer; für 75 Blutspenden: Manfred Dagner, Alois Götz und Robert Dorner; für 100 Blutspenden: Claudia Wächter, Oskar Fritsche und Gerald Dagner; für 125 Blutspenden: Ludwig Dotzler, Robert Waldenmayer, Bernhard Büller, Alfred Rubenbauer und Johann Birner. Der Abend klang mit einem Umtrunk aus.

Der BRK-Kreisverband Amberg-Sulzbach bittet zur nächsten Blutspende am Montag, 29. Juni, von 16 bis 20 Uhr ins Josefshaus in Hirschau.

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