15.12.2019 - 13:46 Uhr
SchnaittenbachOberpfalz

Feuerwehr Schnaittenbach: Diese "KatS" ist ganz zahm

"LF 20 KatS" - so heißt das neue Fahrzeug der Schnaittenbacher Feuerwehr. Einige Tage nach der Abholung in Österreich erklärt Kommandant Michael Werner, was es mit dem Namen und dem Fahrzeug auf sich hat.

Offizielle Schlüsselübergabe durch Bürgermeister Sepp Reindl (rechts) an die Kommandanten Michael Werner (Mitte) und Karl Hottner.
von Autor WFWProfil

"Das originäre Nachfolgemodell eines Tanklöschfahrzeugs TLF 16/25, welches wir in Schnaittenbach nach fast 32 Jahren ersetzen, wäre ein LF 20", erklärt er. "Beim LF 20 KatS handelt es sich um ein für den Katastrophenschutz entwickeltes Fahrzeug, welches in den vergangenen Jahren auch für die gerade im ländlichen Raum ansässigen Feuerwehren weiterentwickelt wurde."

Video von der Abholung in Österreich

Am Freitag, 3. Januar, soll das Gefährt feierlich in Betrieb genommen werden. Und zwar Punkt 20 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt wird es dann offiziell zum Ersteinsatzfahrzeug. Die Aktiven nutzen bereits den dienstfreien Advent für die Einweisung am neuen Fahrzeug. Anfang 2020 geht dann auch das Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 nach über 30 Jahren zuverlässigen Dienst in den wohlverdienten Ruhestand und wird meistbietend veräußert. Durch die Übernahme des neuen Fahrzeuges sei das Fahrzeugkonzept vorerst abgeschlossen, berichtet Kommandant Werner. Bei der Stadtfeuerwehr in Schnaittenbach leisten derzeit 71 aktive Feuerwehrfrauen und -männer Dienst am Nächsten. Hinzu kommen 12 Jugendliche, die sich stark engagieren. Im aktuellen Jahr hatte die FFW Schnaittenbach bis Ende November 67 Einsätze zu verzeichnen. Neben Routineeinsätzen wie die Beseitigung von Ölspuren, gab es in diesem Jahr auch einige nicht gerade einfache Brandeinsätze und schwerere Verkehrsunfälle zu bewältigen.

Freudenberg

Begonnen hat das Jahr 2019 allerdings mit einem Katastrophenschutzeinsatz in Oberbayern. Ein Fall, bei dem künftig auch das neue LF 20 KatS gebraucht wird. Allerdings wird es in der Region weniger um Schneekatastrophen, als vielmehr um Brandschutz gehen. Das Schnaittenbacher Fahrzeug ist eben auch Teil der Flotte, die über die Region hinaus ausrückt, sollte es einmal irgendwo einen größeren Waldbrand geben.

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