Nichts Neues gibt es derzeit von offizieller Seite zu den Planungen für den Neubau eines Werks der Amberger Kaolinwerke (AKW) in Schnaittenbach. Das Großprojekt mit einem Investitionsvolumen von rund 85 Millionen Euro befindet sich nach wie vor in der Prüfungs- und Planungsphase. Auch wenn in einem Bürgerforum Ende 2025 davon die Rede war, dass Ergebnisse zu Alternativrouten aufgezeigt werden sollen, kann Schnaittenbachs Bürgermeister Marcus Eichenmüller aktuell auf Nachfrage von Oberpfalz-Medien keine neuen Entwicklungen vermelden. „Es gibt momentan nichts Neues“, sagte er. Der tatsächliche Betriebsbeginn des neuen Werks werde derzeit mit dem Jahr 2030 angesetzt, betonte Eichenmüller. Damit verschiebe sich der Zeithorizont erneut nach hinten.
Nach Angaben des Bürgermeisters seien früheste Ergebnisse aus den laufenden Prüfungen möglicherweise im April zu erwarten. Wichtig sei aus seiner Sicht, dass der sogenannte Runde Tisch fortgeführt werde. Auf dieses Gremium dürfe man nicht verzichten, da es eine zentrale Rolle im Dialog zwischen Unternehmen, Stadt und Bürgern spiele. Der Neubau ist seit Bekanntwerden der Pläne umstritten. Bürgerinitiativen protestieren vor allem gegen die zu erwartende Zunahme des Lkw-Verkehrs durch die Kaolinstraße, die bislang die einzige Zufahrt zum Werk ist. Alternativen würden geprüft. Ursprünglich war der Baubeginn für 2025 vorgesehen. Aus dem Unternehmen selbst war zum aktuellen Stand des Projekts nichts zu erfahren.























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