21.09.2020 - 14:57 Uhr
SchnaittenbachOberpfalz

Stadtrat Schnaittenbach: Generelles Ja zum Mobilfunkmasten

Der Antrag geht bis in die Anfänge von 2019 zurück: Damals hat eine Spezialfirma schon bei der Stadt Schnaittenbach einen Antrag gestellt, eine Mobilfunkanlage auf dem Schlauchturm des Feuerwehrhauses Schnaittenbach errichten zu können.

Auf dem Schlauchturm des Feuerwehrhauses soll der Mobilfunkmast errichtet werden.
von Klaus HöglProfil

Es handelt sich um das Mobilfunknetz G 5, das nach herrschender Meinung hohe Geschwindigkeiten, neue Frequenzen, ein schnelles Netz bringt - aber eben einen Sendemasten braucht. Ob die Funkantenne im Schlauchturm der Feuerwehr möglich ist, das müsse die Mobilfunkfirma erst prüfen. Diese Prüfung kann aber erst dann erfolgen, so erklärte Bürgermeister Marcus Eichenmüller bei der Stadtratssitzung, wenn die Stadt Schnaittenbach ihre Erlaubnis erteilt, dass auf dem Gebäude eine Mobilfunkantenne errichtet werden darf. Der Stadtrat erteilte einhellig die Zustimmung zum Bau, wenn folgende Voraussetzungen für die Statik gegeben sind: Die baurechtlichen Vorschriften müssen eingehalten werden, die vertraglichen Vereinbarungen müssen in beiderseitigem Einvernehmen geschlossen werden. Die Überprüfung der statischen Voraussetzungen habe die Baufirma bereits in Auftrag gegeben. Auf die Stadt selbst kommen keine Kosten zu, sie wird eine monatliche Mietzahlung erhalten. Vor Inbetriebnahme des Mobilfunkmastes sei in jedem Fall die Einhaltung der immissionsschutzrechtlichen Bestimmungen nachzuweisen, unter anderem durch eine Unbedenklichkeitsbescheinigung.

Auch in Poppenricht ist G5 ein Thema

Poppenricht

Bis zum 31. August hat wegen Corona die Wahl des Kommandanten der Feuerwehr Holzhammer und seines Stellvertreters nicht erfolgen können. In diesem Fall hat die Stadt laut gesetzlicher Vorschrift geeignete Mitglieder der Feuerwehr für das Amt zu bestellen. Die Verwaltung hat den bisherigen Kommandanten Heiko Friedl und dessen Stellvertreter Klaus Uschald vorgeschlagen - solange bis es die Möglichkeit einer Neuwahl gibt. Der Stadtrat beauftragte die Verwaltung mit der Wahl zum nächstmöglichen Zeitpunkt, sobald es die diversen Hygienevorschriften erlauben. Laut Verwaltung sagten sowohl Heiko Friedl als auch Klaus Uschald zu, ihre Ämter weiter auszuführen. Somit sind sie weiterhin bestellt.

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