Schnaittenbach
07.09.2023 - 11:27 Uhr

"Vorzeigeprojekt in Sachen Energiewende" steht in Schnaittenbach

Auf großes Interesse stieß bei den Besuchern des Solarparks die Batteriespeicheranlage, die in einem Container untergebracht ist. Bild: SPD Schnaittenbach
Auf großes Interesse stieß bei den Besuchern des Solarparks die Batteriespeicheranlage, die in einem Container untergebracht ist.

Im April dieses Jahres wurde die Photovoltaik-Freiflächenanlage mit Batteriespeicher in Schnaittenbach offiziell eröffnet. Nun wurde die Anlage zum ersten Mal der Öffentlichkeit zur Information zugänglich gemacht. Die Schnaittenbacher SPD und Stadtrat Reinhold Strobl hatten sich dafür eingesetzt und dafür Vertreter der zuständigen Firma Green Energy 3000 eingeladen. Extra aus Leipzig angereist waren Projektleiter Dirk Malczyk und technischer Leiter Lukas Mogg. Zweiter Bürgermeister Uwe Bergmann freute sich laut einer Mitteilung der Schnaittenbacher SPD, "dass so ein Vorzeigeprojekt in Sachen Energiewende in Schnaittenbach gebaut wurde". Die beiden Fachleute informierten die Besucher, dass die Anlage knapp 8000 Megawattstunde Strom im Jahr produziere. Der Speicher habe eine Kapazität von 2,8 Megawattstunden und diene dazu, die Netzstabilität zu gewährleisten. Bei „vollem Netz", beispielsweise zur Mittagszeit, könne die Anlage Strom zurückhalten und später oder nachts wieder einspeisen.

Dieser Mix aus Speichern und Abgeben ändere sich minütlich und regle der Strommarkt. Im Verlauf der Führung stellten vor allem die Besucher von Bürgerenergieprojekten oder vom Solarförderverein viele technische Fragen, die laut SPD-Angaben alle beantwortet wurden. Aber auch Themen zum Abstand von Freiflächenanlagen zur Wohnbebauung wurden angesprochen. Die Amberger Stadträtin Simone Böhm-Donhauser meinte, dass diese Problematik am Land oftmals leichter mit Abstandsflächen zu lösen sei als in der Stadt. Hans Ram, Bürgermeister aus Ensdorf, vertrat laut dem Schreiben den Standpunkt, dass nicht immer alles so bleiben könne, wie es ist oder war, "schon gar nicht bei der Energiewende". Abschließend lud der SPD-Ortsverein mit dem Vorsitzenden Daniel Hutzler die Anwesenden noch zu einer kleinen Brotzeit ein.

 
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