Immer wieder wurde bedauert, dass der übergroße "Karpfen“ ungeschützt in der prallen Sonne steht. Zudem erzählten die kleinen Badegäste, dass sich die Rutsche bei starker Sonneneinstrahlung schnell aufheizt. Das Spielen dort macht einfach keinen Spaß, musste sich Bürgermeister Toni Dutz immer wieder anhören. Damit ist jetzt Schluss.
Der Ruf nach einem Schattenspender fand bei der Marktgemeinde ein offenes Ohr. Kurz entschlossen wurden rund 15.000 Euro in die Hand genommen, um den Wunsch der Kinder und deren Eltern noch im laufenden Sommer zu erfüllen. Das Stoffdach wurde bei einer Fichtenschachter Fachfirma bestellt. Vorige Woche wurde es geliefert und umgehend aufgebaut.
Junior-Chef Florian Distner, zugleich auch Jugendbeauftragter der Gemeinde, betreute die Bestellung und die Aufbauarbeiten. Bei einem Termin auf dem Spielplatz erklärte er die Funktion des neuen, an Alu-Stangen befestigten Sonnensegels ein wenig näher. So wird das Ein- und Ausfahren des Daches – je nach Wetterlage - durch einen automatisch arbeitenden Sonnen- und Windwächter geregelt. Den dafür notwendigen Strom liefern die Sonnenstrahlen. Auch auf den geeigneten UV-Lichtschutzfaktor, abgestimmt auf die dort spielenden Kinder, sei großer Wert gelegt worden, erläuterte der Jugendbeauftragte. Wie Bürgermeister Toni Dutz vor Ort humorvoll anklingen ließ, behalten die Kinder, wenn die Sonne herunter brennt, jetzt nicht nur einen kühlen Kopf: "Da sich die Rutsche nicht mehr aufheizt, bekommen sie auch keinen heißen Hintern mehr.“













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