11.11.2019 - 14:12 Uhr
Schönlind bei VilseckOberpfalz

Schwimmsauger für Feuerwehren Schönlind und Ursulapoppenricht

Zwei Schwimmsauger im Wert von rund 1100 Euro übergab Kreisbrandinspektor Christof Strobl gemeinsam mit Kreisbrandmeister Michael Iberer an die Feuerwehren Schönlind und Ursulapoppenricht.

Kreisbrandmeister Michael Iberer und Kreisbrandinspektor Christof Strobl (v.l.) übergeben der Feuerwehr Schönlind einen Schwimmsauger. Ihm entgegen nahmen 1. Kdt. der FF Schönlind Wolfgang Prechtl, stellv. Kommandant Härtl Markus und Vorstand Karl Stubenvoll. (ab 3.v.l.)
von Florian Schlegel (egl)Profil

Die Versicherungskammer Bayern wollte gemeinsam mit dem Landesfeuerwehrverband Bayern mit den insgesamt 850 Schwimmsaugern, die bayernweit übergeben werden, dazu beitragen, dass das Löschwasser nicht ausgeht. Der heiße Sommer 2019 habe zu Wald- und Flächenbränden geführt und mancherorts auch schon das Löschwasser knapp werden lassen. Auch im trockenen Jahr 2018 sei der Wasserstand in vielen Bächen so niedrig gewesen, dass die Feuerwehren mit herkömmlichen Mitteln kein Löschwasser mehr hätten entnehmen können.

Mit dem Schwimmsauger kann die Feuerwehr künftig Löschwasser auch bei geringem Wasserstand aus Gewässern pumpen, eine Brandausbreitung verhindern und damit Schäden an Gebäuden und der Umwelt minimieren. Mit diesen speziellen Saugern kann aus Bächen angesaugt werden, wenn der Wasserstand nur noch fünf Zentimeter beträgt. Da das Wasser an der Oberfläche entnommen wird, wird zudem der Gewässerboden geschont.

Der sieben Kilogramm leichte Schwimmsauger besteht aus einem 60 Zentimeter langen Polyethylen-Körper. Er wird anstelle eines herkömmlichen Saugkorbs aus Metall am Saugschlauch angebracht, der wiederum an der Pumpe des Feuerwehrfahrzeuges angeschlossen wird. Neben der Löschwasserentnahme ist der Schwimmsauger auch zum Absaugen von Wasser bei Überschwemmungen geeignet.

 

 

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