Der Einladung zum Festgottesdienst an der Schönbrunnen-Kapelle sind hunderte von Wallfahrern gefolgt. Bei strahlendem Sonnenschein konnte zusammen mit Pfarrer Wolfgang Dietz der 275. Geburtstag gefeiert werden.
Die Prozession zum Schönbrunnen startete an der ersten Rosenkranzstation. Agnes Rettinger und Hans Bock begleiteten die Pilger als Vorbeter entlang der 1987 eingeweihten Rosenkranzbildstöcke. Die Blaskapelle Weiding und die Gesangsgruppe "Passt scho" aus Weiding umrahmten den Gottesdienst musikalisch.
Steine wurden geschleppt, Schweiß ist geflossen: Der Bau einer Kapelle bedeutete auch schon vor 275 Jahren harte Arbeit. Die Kapelle wurde in einer Notzeit erbaut. "An diesem Ort kann man die Gemeinschaft leben". betonte Pfarrer Dietz und fragte, welches Geschenk für diesen Geburtstag gemacht werden könne. Das größte Geschenk seien die Treue zur Kirche und dass die Kapelle als Begegnungsort erhalten bleibe. Ein Vergelt´s Gott sagte Dietz allen, die ihre Talente und Begabungen am Schönbrunnen einbringen.
Viel hat der Schönbrunnen schon miterlebt. Vor knapp 50 Jahren wurde die Mutter Gottes aus der Kapelle gestohlen. Deren Platz konnte einige Jahre später durch eine Replik ausgefüllt werden. Helfende Hände sorgen jahrein, jahraus unentgeltlich für die nötigen Instandhaltungsarbeiten und den Kapellenschmuck. Dank der vielen Spenden im Opferstock können auch größere, notwendige Instandhaltungsmaßnahmen vorgenommen werden.















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