12.02.2020 - 17:10 Uhr
SchönseeOberpfalz

Vier Bäume und vier Schreibtische

Für die Außenanlagen des ehemaligen Zäch-Anwesens gibt es einen neuen Entwurf. Und auch eine angedachte Nutzung des Obergeschosses sehen die Stadträte positiv.

Der neue Entwurf für die Außenanlagen der Weidinger Straße 4 (gegenüber dem CeBB) wurde im Stadtrat einstimmig genehmigt. Der Platz wird mit zwei Parkplätzen, Bäumen, Hainbuchenhecke und Nepomuk-Denkmal aufgewertet.
von Gertraud Portner Kontakt Profil

Zwei Tagesordnungspunkte hatten bei der Sitzung am Dienstag die "Weidinger-Straße 4" (ehemaliges Zäch-Anwesen) zum Inhalt. Wie Bürgermeisterin Birgit Höcherl informierte, findet am Sonntag, 1. März, ab 14.30 Uhr ein "Tag der offenen Baustelle" für die Bevölkerung statt.

Antrag vom CeBB

Zunächst lag ein Antrag vom "Nachbarn", dem Centrum Bavaria Bohemia, auf Nutzung von zwei Büroarbeitsplätzen im Obergeschoss vor. "Das ist schon bekannt, jetzt wurde das Anliegen konkretisiert und die Stadt gebeten, eine Nutzungskosten-Pauschale errechnen zu lassen", sagte Höcherl. Sie finde den Antrag gut, da das Haus damit dauernd besetzt sei. Zwecks Förderung dürften aber keine Mieteinnahmen generiert werden. Sie informierte, dass auch der künftige Manager der ILE Brückenland Bayern-Böhmen hier sein Büro haben werde - beschlossen von den Mitgliedskommunen. Insgesamt können vier Büroarbeitsplätze untergebracht werden. "Aus wirtschaftlicher Sicht befürworte ich den Antrag, aber eine Information vorher wäre schön gewesen", stellte Andreas Hopfner fest, nachdem angeblich nicht alle Stadträte im Bilde waren. Reinhard Kreuzer monierte, dass "Licht und Luft nicht für vier Büroarbeitsplätze ausreichen". Wie Architekt Christian Schönberger anführte, sollte bei der Regierung nachgefragt werden, ob der Einbau von zwei Dachflächenfenstern möglich sei. Thomas Schiller wollte festgelegt haben, dass die Nutzungspauschale die Kosten auch deckt. Dem CeBB-Antrag wurde einstimmig zugestimmt.

Durchfahrt bleibt

Landschaftsarchitekt Korbinian Schönberger stellte die Entwurfsplanung für die abgeänderte Außenanlage vor - gemäß Ortstermin vom 29. Januar. Die ursprünglich angedachte Veränderung der Straßen- und Gehwegsituation bei der Firma Schieber wird fallengelassen. "Die Durchfahrt bleibt bestehen und wir müssen den Fliesensockel am Gebäude nicht antasten, was weniger Kosten bedeutet", beschrieb die Bürgermeisterin die Vorteile. Die Straßenbreite wird auf 3,30 Meter zugunsten der Grünfläche verschmälert. "Der Gehweg wird eventuell mit einer neuen Asphalt-Deckschicht überzogen", informierte Korbinian Schönberger. Auch der Gehweg an der Weidinger Straße werde neu asphaltiert. Beim Eingang entstehen zwei Parkplätze (davon einer barrierefrei) mit breitem Pflasterweg und auf der wassergebundenen Wegedecke wird die Nepomukstatue (mit Strahler) aufgestellt. Vier Bäume, Hainbuchenhecke und Landschaftsrasen ohne Bepflanzung ergänzen die Anlage mit freigehaltenen Sichtachsen. Reinhard Kreuzer fragte nach, ob auch die Straße ab der Tierarztpraxis asphaltiert wird. "Wir werden ein schönes Gebäude mit ansprechenden Außenanlagen haben", stellte Birgit Höcherl fest, "deshalb sollten wir für den Gesamteindruck auch den Flickerlteppich rundherum in Angriff nehmen."

Das Gremium billigte die veränderte Außengestaltung einstimmig. Hans Schieber fragte nach dem aktuellen Kostenstand. "Wir haben nach jeweiliger Abstimmung im Stadtrat einige Mehrkosten zur Förderung angemeldet", erklärte Christian Schönberger, der die Zahlen zur nächsten Sitzung vorlegen wird.

Entgegen der Planung bleibt die Straße für die Durchfahrt bestehen. Mit einer Breite von 3,30 Metern rutscht sie jedoch etwas vom Gebäude weg. Angedacht sind vier Büroarbeitsplätze im Obergeschoss.
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